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Institut für Energie- und Klimaforschung

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RECONCILE

Das IEK-7 am Forschungszentrum Jülich koordiniert das von der EU im 7.Forschungsrahmenprogramm geförderte Projekt RECONCILE. Ziel des Projekts ist es, die noch offenen Fragen im Zusammenhang mit dem polaren Ozonabbau zu beantworten, und die Vorhersagen in Bezug auf die Entwicklung der Ozonschicht und den zu erwartenden Klimawandel in der Stratosphäre zu verbessern.

Innovative Laborexperimente, erfolgreiche Flugzeug- und Ballonsondenmessungen im kalten Arktischen Winter 2009/10 und Prozessmodelle auf verschiedenen Skalen werden dazu genutzt, die Dynamik des Polarwirbels, die Bildung und Entwicklung von polaren Stratosphärenwolken (PSCs) und den katalytischen Ozonabbau quantitativ zu verstehen und zu parametrisieren. Das verbesserte Prozessverständnis wird in ein globales Chemie-Klima-Modell eingebaut und neuartigen Testverfahren für den Vergleich mit gemessenen Zeitserien unterzogen.

Die Geophysica vor der Arena ArcticaDie Geophysica vor der Arena Arctica - letzte Startvorbereitungen

An der Flugzeugmesskampagne in Kiruna waren drei Messgeräte des IEK-7 beteiligt: HALOX, FISH und CRISTA-NF. Für die Flugplanung wurde das Jülicher Chemie-Transport-Modell CLaMS eingesetzt. CLaMS ist auch ein wesentlicher Grundpfeiler für die wissenschaftliche Auswertung und Interpretation der Feldmessungen. Insbesondere das Verständnis von Transport- und Mischungsprozessen, die genauen Auswirkungen der PSCs auf stratosphärische Chemie und Spurengaskonzentrationen, und die genaue Geschwindigkeit der chemischen Ozonabbauzyklen werden am IEK-7 erforscht.


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