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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Zirruswolken im Bereich der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre

Eiswolken (Zirren) stellen einen wichtigen Untersuchungsgegenstand des IEK-7 dar. Sie beeinflussen das Klima und begrenzen den Eintrag von Wasser in die Stratosphäre durch Sedimentation großer Eisteilchen. Der Eiswassergehalt von Zirruswolken wurde auf der Grundlage von zehn Flugzeugmesskampagnen in der Arktis, in mittleren Breiten und in den Tropen bestimmt (u. a. TROCCINOX, SCOUT-O3). Messdaten liegen für drei Versionen des Lyman-a-Hygrometers FISH des IEK-7 vor (Höhenforschungsflugzeuge GFD-Learjet, DLR-Falcon, M55-Geophysica). Aus dieser umfassenden FISH Datenbank wurde eine Klimatologie des Eiswassergehalts abgeleitet und die in Eiswolken aufgenommene HNO3-Menge bestimmt. Diese Klimatologie wird mittlerweile erfolgreich bei der Berechnung von Zirruswolken im CLaMS Modell angewendet. Außerdem findet die Klimatologie Eingang in globale Strahlungsmodelle anderer Atmosphärengruppen.

Schiller, C.; Krämer, M.; Afchine, A.; Spelten, N.; Sitnikov, N.: Ice water content of Arctic, midlatitude, and tropical cirrus, Journal of Geophysical Research, 113, D24208, 2008.

Krämer, M., C. Schiller, A. Afchine, R. Bauer, I. Gensch, A. Mangold, S. Schlicht, N. Spelten, N. Sitnikov, S. Borrmann, M. de Reus, and P. Spichtinger, Ice supersaturations and cirrus cloud crystal numbers, Atmospheric Chemistry and Physics, 9, 3505-3522, 2009.


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