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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Das IEK-7 untersucht chemische, mikrophysikalische und dynamische Prozesse in der Atmosphäre sowie deren Rolle bei Klimaänderungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Tropopausenregion (5 bis 15 km), da sich hier Änderungen von Treibhausgasen, Aerosolen und Wolken besonders stark auf den Strahlungsantrieb (engl.: Radiative Forcing) der Atmosphäre auswirken.

Zur Erhöhung der Prognosefähigkeit von Chemie-Klima-Modellen (Zeitskalen von Jahrzehnten) untersucht das IEK-7 kleinräumige Prozesse auf der globalen Skala (Wellen, Wolken, Austauschprozesse), deren unzureichendes Verständnis zurzeit die Vorhersagekraft globaler und regionaler Modelle begrenzt. Für die Untersuchungen werden neuartige Messgeräte für Forschungsflugzeuge und Forschungsballons entwickelt und im Rahmen internationaler Messkampagnen in der Arktis, bei mittleren Breiten oder in den Tropen eingesetzt (z. B. auf dem neuen deutschen Forschungsflugzeug HALO). Darüber hinaus nutzt IEK-7 globale Satellitendaten (z.B. ENVISAT) und beteiligt sich an der Entwicklung neuer Satellitenmissionen der ESA (z. B. PREMIER). Die Auswertung sämtlicher Messdaten erfolgt in Kombination mit Computersimulationen der Erdatmosphäre (z.B. mit dem am IEK-7 entwickelten Atmosphärenmodell CLaMS). Zur Entfaltung von Synergien mit der Energieforschung werden in Zukunft die Auswirkungen der Energiewirtschaft (z. B. Emission von Treibhaussubtanzen) auf die Zusammensetzung der oberen Troposphäre und Stratosphäre verstärkt untersucht.

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