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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Die Forschung am IEK-7 konzentriert sich auf die Zusammensetzung und Dynamik der oberen Troposphäre und der mittleren Atmosphäre (5 bis 90 km). Diese Höhenregion und die dort ablaufenden physikalischen und chemischen Prozesse spielen eine Schlüsselrolle im Klimasystem. Veränderungen in der Struktur und chemischen Zusammensetzung der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre (UTLS) führen zu besonders großen Veränderungen des Strahlungsantriebs der Atmosphäre.

Trotz ihrer immensen Bedeutung ist die UTLS-Region aber eine der am wenigsten verstandenen Regionen der Atmosphäre. Dies liegt an ihrer enormen dynamischen, mikrophysikalischen und chemischen Komplexität. Darüber hinaus gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass die Stratosphäre durch dynamische Kopplung mit der Troposphäre das oberflächennahe regionale Klima und das langfristige Wetter beeinflusst. Eine von der Wellendynamik beeinflusste Variation der Stärke des Polarstrahls spielt dabei eine wichtige Rolle. Das IEK-7 zeichnet sich durch eine besondere Expertise bei der Untersuchung der zugrundeliegenden mesoskaligen Prozesse aus(z. B. Austauschprozesse, atmosphärische Wellen, Wolken). Die wissenschaftlichen Analysen basieren auf dem synergetischen Einsatz von luftgestützten Instrumenten (z. B. HALO, M55-Geophysica), Satellitenbeobachtungen und prozessorientierten Atmosphärenmodellen (z. B. CLaMS) sowie Erdsystemmodellen (ESM). Das Institut spielt darüber hinaus eine führende Rolle bei der Entwicklung von Satelliteninstrumenten der neuen Generation (z. B. AtmoSat).

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