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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Globale Modellierung Chemischer Prozesse

Das Ziel der globalen Modellierungsgruppe ist das Verständnis komplexer Multiphasen-Reaktionen in der Atmosphäre und die Quantifizierung ihres Einflusses auf die globale Luftqualität und das Klima.

Spezifische Forschungsschwerpunkte sind:

  • Oxidationskapazität der Troposphäre
  • Globale Spurenstoffzyklen
  • Entstehung organischer Aerosole
  • Organische Luftschadstoffe
  • Einfluss von Spurengasen auf Wetter und Klima

In den letzten Jahren haben wir das globale Chemie-Klimamodell ECHAM-HAMMOZ entwickelt und neue Methoden zur Evaluierung des Modells mit Spurengasmessungen eruiert. Unsere TOAR-Datenbank enthält die weltgrößte Sammlung bodennaher Ozonmessungen und ist über das JOIN Web-Interface frei zugänglich. Vor kurzem wurde EMAC als zweites globales Chemiemodell implementiert, um noch detailliertere Prozessuntersuchungen zu ermöglichen. Der chemische Mechanismus von EMAC enthält über 2000 Reaktionen, darunter relative detaillierte Beschreibungen der Oxidationsketten von Isopren, ausgewählten Monoterpenen und Aromaten.

Animation der bodennahen Ozonkonzentrationen des Jahres 2010 aus einer Simulation mit dem EMAC ModellAnimation der bodennahen Ozonkonzentrationen des Jahres 2010 aus einer Simulation mit dem EMAC Modell (Jöckel et al., 2010*) und dem detaillierten Reaktionsmechanismus für die Oxidation organischer Spurengase (Lelieveld et al., 2016*).

* Jöckel et al., 2010, Lelieveld et al., 2016

Neueste Ergebnisse:

23.02.2017: Unsicherheiten bei der Modellierung globaler Emissionen reaktiver Kohlenwasserstoffe

19.02.2017: Erste vollständige Version des globalen Chemie-Klima-Modells ECHAM-HAMMOZ freigegeben

04.06.2016: Negativer Klima-Feedback durch N2O Chemie

15.04.2016: Jülich Open Web Services Interface (JOIN) Version 2.011 veröffentlicht


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