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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Organische Spurengase

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Chemie organischer Spurengase in der Atmosphäre. Flüchtige organische Spurengase (VOC) werden von natürlichen und anthropogenen Quellen in die Atmosphäre emittiert und dort photochemisch umgesetzt. Dabei entstehen gasförmige und kondensierbare Sekundärprodukte, die Auswirkungen auf die lokale Luftqualität haben und zur Bildung klimarelevanter, sekundärer Aerosole (SOA) führen können.

Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf Prozessstudien in der Atmosphärensimulationskammer SAPHIR zur Tag- und Nachtchemie von VOC. In diesem Zusammenhang werden moderne, analytische Verfahren zur Konzentrationsmessung und Produktidentifikation eingesetzt und weiterentwickelt. Diese umfassen online-Messverfahren wie PTR-MS/CIMS, GC-MS/FID oder auch spezielle Verfahren wie die Messung von Formaldehyd basierend auf der Hantzsch-Derivatisierung.

Der Einsatz unserer Messverfahren in Feldmesskampagnen, wie der geplanten JULIAC (JUelich Atmospheric Chemistry study) Kampagne, ergänzt das Aufgabengebiet der Arbeitsgruppe. Hierbei liegt der Fokus auf den saisonalen Variationen der Tag-/Nachtchemie von VOC in anthropogen beeinflussten Luftmassen.

Um meteorologische und chemische Prozesse bei Feldstudien besser trennen zu können, werden von der Arbeitsgruppe Drohnen mit kleinen, leichten Sensoren eingesetzt. Die räumlich aufgelösten Messungen physikalischer und chemischer Parameter in der unteren Troposphäre dienen der Charakterisierung der Planetaren Grenzschicht wie z.B. der Grenzschichthöhe, die einen wesentlichen Einfluss auf bodengestützte Konzentrationsmessungen hat.


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