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Institut für Energie- und Klimaforschung

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SAPHIR - Konzept

Die große Atmosphärenkammer SAPHIR dient der quantitativen experimentellen Überprüfung und gegebenenfalls Erweiterung photochemischer Modelle.

Untersuchung der atmosphärischen Photochemie

  • Welche chemischen Substanzen und physikalischen Parameter bestimmen die OH-Konzentration?
  • Wie wirken sich bestimmte Parameter (Spurengaskonzentration, Strahlungsfluss etc.) auf den Abbau wichtiger Spurenstoffe aus?
  • Welche Faktoren beeinflussen Bildung und Abbau von Photooxidantien (z.B. Ozon) und anderer Zwischenprodukte?

Lösungsansatz

Untersuchung troposphärischer Chemie unter natürlich vorkommenden Spurenstoffkonzentrationen, jedoch unabhängig von zeitlich variierenden Störungen durch kleinräumigen Transport oder nicht quantifizierte Quellen und Senken, wie sie in der Atmosphäre in Bodennähe unvermeidlich vorhanden sind. Speziell:

  • Weitgehende Entkopplung von Chemie und Transport durch räumlich homogene Durchmischung. Untersuchung der chemischen Prozesse unabhängig von Transportvorgängen.
  • unabhängige Variation der Konzentrationen einzelner Spurengase über einen großen Bereich
  • Messung der photochemischen Einstellzeiten für Radikale

Was ist neu?

  • Simulation des Systems der troposphärischen Photochemie unter weitgehend natürlichen Bedingungen
  • direkte Messung der Schlüsselsubstanz OH zusätzlich zu einer nahezu vollständigen chemischen und physikalischen Charakterisierung der Luft
  • Vergleich von Feldexperiment und Simulationsexperiment

Ziel

SAPHIR ermöglicht die quantitative, experimentelle Überprüfung und Verbesserung photochemischer Reaktionsmodelle bei natürlich vorkommenden Konzentrationen und Strahlungverhältnissen.

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