Suche

zur Hauptseite

Institut für Energie- und Klimaforschung

Navigation und Service


Profil

IEK-8

Menschliche Aktivitäten, speziell zunehmende Energieproduktion und -verbrauch, aber auch die Natur setzen große Mengen von Spurenstoffen frei und beeinflussen dadurch die Zusammensetzung der Atmosphäre und das Klima. Seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert hat sich die chemische Luftzusammensetzung deutlich geändert und weist heutzutage wesentlich höhere Belastungen an Spurenstoffen auf. Dies hat zwei wichtige Konsequenzen für das Erdsystem und die menschliche Gesellschaft. Einerseits beeinflussen die Spurenstoffe den Strahlungshaushalt und das Klima der Erde, andererseits führen größere Schadstoffbelastungen besonders in den industrialisierten Ländern der Erde und in Megastädten zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Schädigung der Ökosysteme und Ernteeinbußen.

Das Institut IEK-8 untersucht die physikalischen und chemischen Prozesse der Troposphäre, welche die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre wesentlich beeinflussen. Dazu gehört (1) die Freisetzung (Emission) von Spurenstoffen aus Bodenquellen, Verkehr und Industrie, (2) die chemische Umwandlung von Spurenstoffen in der Atmosphäre und (3) die Verteilung von Schadstoffen durch Transport. Schwerpunktmäßig befassen sich die Forschungsarbeiten mit der Langzeitbeobachtung atmosphärischer Spurenstoffe, der Aufklärung photochemischer Prozesse welche die atmosphärische Selbstreinigung steuern und der Bildung und Alterung von gesundheits- und klimarelevanten Aerosolen. Die Forschungsergebnisse werden für Tests und Weiterentwicklung atmosphärischer Modelle herangezogen. Darüber hinaus werden numerische Modelle für Vorhersagen der regionalen Luftqualität und globaler Chemie-Klimawechselwirkungen eingesetzt.


Servicemenü

Homepage