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Mit Kopernikus in die Energiewende

Kopernikus-Projekt „Power-to-X“: Flexible Nutzung erneuerbarer Ressourcen - Erforschung, Validierung und Implementierung von „Power-to-X“ Konzepten (P2X)

Die Energiewende sieht den Ausbau der Erneuerbaren Energien vor. Um die mit dieser Transformation verbundenen Chancen zu nutzen und deren Risiken zu minimieren, bedarf es der Entwicklung wirtschaftlicher Nutzungs- und Speicherkonzepte für Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Energiequellen. Diese Konzepte werden unter dem Begriff „Power-to-X“ zusammengefasst und haben ein besonderes Potenzial für die Verringerung des Einsatzes von fossilen Rohstoffen in den für den Wirtschaftsstandort Deutschland essentiellen Sektoren Energiewirtschaft, Transport/Verkehr und Chemie. Das Kopernikus-Projekt „P2X“ stellt sich dieser Herausforderung, in dem es Knotenpunkte zwischen energetischer Versorgung und stofflicher Wertschöpfung schafft.

Prof. Rüdiger-A. Eichel ist Mitglied der Koordinationsgruppe. Zusammen mit Prof. Walter Leitner (RWTH Aachen) und Prof. Kurt Wagemann (DECHEMA e.V.) trifft er strategische Entscheidungen, steuert die Projektentwicklung und verantwortet den Budgetplan des gesamten Konsortiums.
Die Koordinationsgruppe verbindet damit Universität (RWTH) und Großforschungseinrichtung (FZJ) mit Industrie und Gesellschaft (DECHEMA). Dabei kann das Team auf institutionellen Kooperationen (JARA Energy) und gemeinsamen Erfahrungen in der Koordination von Großprojekten (z.B. CO2Net, SYNFLOW, ConNeCat) aufbauen.
Das Forschungszentrum Jülich ist einreichende Stelle und stellt mit Prof. Eichel den stellvertretenden Sprecher des Kopernikus-Projektes „P2X“. Weiterhin obliegen ihm die Aufgaben der Außendarstellung, sowie der Kommunikation zum Bundesministerium für Bildung und Forschung, zum Projektträger und zu den Forschungsclustern FC-A1-3 mit dem Schwerpunkt in der Umwandlung von elektrischer Energie in die stofflichen Ressourcen.
Bei diesem Themenschwerpunkt bietet die Hochtemperatur Co-Elektrolyse von Kohlendioxid und Wasserdampf eine Technologie zur direkten Umwandlung von elektrischem Strom zu Synthesegas. Ein attraktiver Vorteil der Technologie ist die Möglichkeit durch Variation von Betriebsparametern (Temperatur, Strom, Edukt-gas) definierte Synthesegas-Zusammensetzungen zu erzeugen, die für industrielle Anwendungen relevant sind (1<H2:CO<3).
Prof. Eichel ist Koordinator des FC-A3 „Hochtemperatur Co-Elektrolyse zur Synthesegaserzeugung“. Gemeinsam mit dem IEK-1, -2, 3, -STE, Dechema Forschungsinstitut, Deutschen Luft- und Raumfahrtinstitut, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik, Wuppertal Institut, sowie Partnern aus der Industrie will man den Herausforderungen der Materialentwicklung und -verbesserung, Aufklärung der Reaktions- und Degradationsmechanismen, Verfahrensoptimierung in Zellen und Stacks umrahmt von technischen und sozio-ökonomischen Systemanalyse begegnen.

Ansprechpartner:

Prof. Rüdiger A. Eichel
Institut für Energie- und Klimaforschung, Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9)
Tel.: 02461 61-4644
E-Mail: r.eichel@fz-juelich.de

Severin Foit
Institut für Energie- und Klimaforschung, Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9)
Tel.: 02461 61-9546
E-Mail: s.foit@fz-juelich.de

Pressemitteilung:

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