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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Die Beteiligung von IEK-STE an „Virtuellen Instituten NRW“

Eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen ist die Transformation des bestehenden fossil dominierten Energieversorgungssystems hin zu einer klimafreundlichen, zugleich sicheren und bezahlbaren Energieversorgung. Zur Bündelung des Know-how führender nordrhein-westfälischer Einrichtungen aus den Bereichen Energiewirtschaft, Energieforschung, Gesellschafts- und Kulturwissenschaft hat das Land NRW „Virtuelle Institute“ ins Leben gerufen. Im Vordergrund steht die Beantwortung von Fragestellungen der Energiewende auf inter- und transdisziplinärer Basis unter Berücksichtigung spezifischer Rahmenbedingungen und Herausforderungen für NRW. Bislang sind zwei Virtuelle Institute durch die Landesregierung NRW implementiert worden, an denen IEK-STE beteiligt ist:

Virtuelle Institute NRW

Virtuelles Institut „Strom zu Gas und Wärme" in NRW


Die Energiewende und der daraus folgende Ausbau der fluktuierenden erneuerbaren Energien gemäß den Zielen von Bund und Land NRW werden mittelfristig dazu führen, dass das zeitliche und örtliche Stromangebot nicht zur Nachfrage passt. Dementsprechend müssen das zukünftige Energieversorgungssystem deutlich flexibler ausgestaltet und Möglichkeiten der Energiespeicherung geschaffen werden. „Strom zu Gas und Wärme“ ist hierfür eine mögliche Antwort.
Das Virtuelle Institut „Strom zu Gas und Wärme“ ist ein Verbund aus dem IEK-STE und sieben weiteren Forschungsinstitutionen. Gemeinsam untersuchen die beteiligten Institute im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW die notwendigen Flexibilitätsoptionen im Energieversorgungssystem. Diese Optionen sind eine wichtige Bedingung für die Integration von hohen volatilen Anteilen an erneuerbaren Energien im Stromnetz.
An dem Virtuellen Institut „Strom zu Gas und Wärme“ sind die folgenden Institutionen unter der Federführung des EWI und des GWI beteiligt:

B1

Ansprechpartner Thiemo Pesch

Themencluster „Mentalitäten und Verhaltensmuster“


Das Themencluster „Mentalitäten und Verhaltensmuster“ greift das weitverbreitete und auch in NRW zu beobachtbare Phänomen auf, dass das tatsächliche ressourcen- und energiebezogene Verhalten der Bürgerinnen und Bürger im Alltag häufig nicht ihren Einstellungen in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz sowie Energiekonsum entspricht (Kluft zwischen Wissen und Handeln) und technische Energieeinsparpotentiale ungenutzt lässt bzw. sogar konterkariert. Ziel des Projekts „Mentalitäten und Verhaltensmuster im Kontext der Energiewende in NRW“ ist es, mittels einer systematischen Erforschung der in NRW existierenden ressourcen- und energiebezogenen Mentalitäten, Verhaltensmuster und sozialen Praktiken Möglichkeiten aufzuzeigen, dieser Problematik mit politischen Maßnahmen angemessen zu begegnen.
Das Projekt gliedert sich in die drei inhaltlich eng miteinander verknüpften Bausteine „Systemverständnis“, „Visionierung“ und „Transformation“, die sich durch unterschiedliche zeitliche Perspektiven ihrer jeweiligen Fragestellungen wechselseitig ergänzen: Während der Projektbaustein „Systemverständnis“ eine Bestandsaufnahme der nordrhein-westfälischen Mentalitäten, Verhaltensmuster und sozialen Praktiken mit Energie- und Ressourcenbezug zum Ziel hat, widmet sich der Projektbaustein „Visionierung“ der Frage, welche Visionen diesbezüglich für Nordrhein-Westfalen denkbar sind. Der Projektbaustein „Transformation“ verknüpft die beiden zuvor genannten Bausteine und ergründet, wie die Vision einer erfolgreichen Energiewende in NRW erreicht werden kann.
Im Rahmen des Projekts „ Mentalitäten und Verhaltensmuster im Kontext der Energiewende in NRW“ kooperieren die folgenden Institutionen unter der Federführung von IEK-STE als koordinierender Einrichtung:

B2

Ansprechpartner Karin Schürmann

Themencluster „Transformation industrieller Infrastrukturen“


Die Energiewende stellt Gesellschaft, Politik und Wirtschaft -insbesondere die Industrie- in Deutschland und in NRW vor systemische Herausforderungen. Angebotsseitig erfordert dies eine Erhöhung der Systemintegration erneuerbarer Energien, eine verbesserte Integration von Teilsystemen (Strom, Wärme, Mobilität) zur Erhöhung der Energieeffizienz und eine Optimierung industrieller Produktionsprozesse und Wertschöpfungsketten. Aber auch die zunehmende Nachfrage nach „grünen“, klimaverträglichen Produkten stellt neue Anforderungen an bestehende Wertschöpfungsketten. Diese tiefgreifenden Veränderungsprozesse sind Gegenstand des Themenclusters „Industrielle Transformationsprozesse“.
IEK-STE bringt seine energiewirtschaftliche und regionalökonomische Expertise in das Projekt „Industrielle Transformationsprozesse“ ein. Im Rahmen einer Input-Output Analyse werden regionale Wertschöpfungsketten identifiziert, die besonders von der Energiewende beeinflusst werden. Dazu werden auf der Basis eines Bundesland-spezifischen IO-Modells, das die intersektorale Verknüpfung der Produktionssektoren darstellt und in einen Zusammenhang mit gesamtdeutschen Aktivitäten (Import-Export-Relationen aus Sicht von NRW) bringt, Entwicklungsperspektiven und Implikationen für NRW aufgezeigt.
Im Themencluster „Transformation industrieller Infrastrukturen“ kooperieren die folgenden Institutionen unter Federführung des Wuppertal Instituts:

B3

Ansprechpartner N.N.


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