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Europäischer Forschungsrat bewilligt erweiterte Förderung

Der Europäischer Forschungsrat (ERC= "European Research Council") hat die Förderung zur Untersuchung der Erzeugung polarisierter Antiprotonen für die nächsten fünf Jahre bewilligt.

Ab Mai 2010 fördert der Europäischer Forschungsrat die Untersuchungen zur Erzeugung polarisierter Antiprotonen (POLPBAR = "Production of polarized antiprotons") mit insgesamt 2,45 Millionen Euro. Federführender Antragsteller ist Prof. Dr. Hans Ströher (Institutsleiter des IKP-2) mit seiner Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Joint Institute for Nuclear Research, Russland und der Universita degli Studi di Ferrara, Italien. Zusammen bauen und betreiben sie das PAX-Experiment, das zuerst am COSY in Jülich und später dann am Antiprotonen-Entschleuniger (AD = "Antiproton Decelerator") am CERN zum Einsatz kommen soll.

Untersucht werden sollen Prozesse, mit deren Hilfe ein Protonen- (am COSY) bzw. ein Antiprotonen-Strahl (am CERN) im Beschleuniger polarisiert werden kann, d.h. der Spin der einzelnen (Anti-)Protonen bekommt eine bevorzugte räumliche Orientierung.

Antiprotonen-Strahlen mit genügend hohem Polarisationsgrad würden Experimente an FAIR erlauben, die Einblicke in derzeit unerforschte Bereiche der Kernspin-Struktur versprechen.


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