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JEDI

Die JEDI (Jülich Electric Dipole moment Investigations) Kollaboration gründete sich Ende 2011. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das elektrische Dipolmoment geladener Hadronen mit Hilfe von Speicherringen zu messen. Permanente elektrische Dipolmomente (EDMs) von Elementarteilchen verletzen zwei fundamentale Symmetrien: die Zeitumkehrinvarianz (T) und die Parität (P). Unter Annahme des CPT Theorems bedeutet dies auch eine Verletzung von CP.

EDM P/T Symmetry

Die CP Verletzung im Standardmodell ist um mehrere Größenordnungen zu klein als dass man sie in absehbarer Zeit experimentell über EDMs messen kann. Sie ist allerdings auch bei weitem zu klein um die Materie-Antimaterie Asymmetrie im Universum zu erklären. Daher werden andere Mechanismen außerhalb des Standardmodells gesucht, die sich dann u.a. auch in messbaren EDMs wiederfinden würden. Aktuell beschäftigen sich die meisten Experimente auf diesem Gebiet mit neutralen Teilchen, wie z.B. dem Neutron. Für geladene Teilchen sind neue Methoden notwendig wie z.B. EDM Experimente mit Hilfe von Speicherringen.

Die EDM Suche ist ein gemeinsames Projekt des gesamten IKP.

Zusatzinformationen

Weiterführende Informationen:

Lokale Ansprechpartner im IKP-2:

Prof. Dr. Jörg Pretz
Dr. Frank Rathmann

Wichtige Veröffentlichungen:

Präzisionsmessung des Spintunes

1000s Spinkohärenzzeit


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