Suche

zur Hauptseite

Institut für Neurowissenschaften und Medizin
(leer)

Navigation und Service


Forschungsschwerpunkt: Neuropsychiatrische Systembiologie

Das übergeordnete Ziel meiner Arbeit ist es, ein besseres Verständnis der Organisationsprinzipien des menschlichen Gehirns durch eine integrierte Betrachtung von Struktur, Funktion und Konnektivität zu entwickeln. Kernfragen, die es zu beantworten gilt, sind: Nach welchen Prinzipien ergibt sich die funktionelle Segregation der Großhirnrinde aus ihrer histologische Untergliederung in distinkte Areale und regional spezifischen Verbindungsmustern? Können Module kortikaler Verarbeitung charakterisiert werden, und wie stehen diese zu etablierten psychologischen Prozesskonzepten? Wie lassen sich funktionelle Lateralisierung und interhemisphärische Integration in mechanistische Modelle vereinen? Forschungsschwerpunkte sind dabei Arbeiten zur Handlungskontrolle an der Schnittstelle zwischen Motorik und Kognition sowie Untersuchungen zur Interaktion von stimulusgetriebener Verarbeitung und top-down vermittelter Erwartungen.

Im Sinne einer direkten Übertragung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Praxis werden die Arbeiten zur physiologischen Organisation des Gehirns stets eng mit klinischen Fragestellungen verzahnt. Inhaltlicher Schwerpunkt ist hierbei die neurobiologische Charakterisierung von Defizitsyndromen, wie sie zum Beispiel in chronifizierten Stadien der Schizophrenie und der Alkoholabhängigkeit, aber auch im Rahmen depressiver Episoden und bei Demenzen auftreten. Basierend auf dem gewonnenen Verständnis kortikaler Netzwerke sollen dabei dysfunktionale Mechanismen regionaler Spezifität sowie pathologische Änderungen funktioneller Integration charakterisiert werden um State- und Traitmarker neuro-psychiatrischer Erkrankungen zu identifizieren.


Servicemenü

Homepage