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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns (INM-1)

Profil

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Der Institutsbereich Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns (INM-1) entwickelt ein dreidimensionales Hirnmodell auf der Grundlage von zytoarchitektonischen, molekularen und funktionellen Daten. Dafür werden sowohl die menschliche Hirnrinde, die subkortikalen Kerngebiete als auch die Faserbahnen in post mortem Gehirnen anhand anatomischer und architektonischer Kriterien in dreidimensionalen Karten ("probability maps") kartiert.

Diese zytoarchitektonischen Karten werden zur Struktur-Funktionsanalyse rezeptorautoradiographischen Karten, fMRT und PET- Befunden gegenübergestellt. Die zytoarchitektonischen Karten sind Bestandteil verschiedener Datenbanken und bieten über die Anatomy Toolbox ein Werkzeug zur Struktur-Funktionsanalyse (SPM Toolbox).

Außerdem arbeitet die Gruppe an nicht-linearen Anpassungsverfahren ("Warping") von MR-Datensätzen des menschlichen Gehirns an ein Standard-Referenzgehirn. Diese Verfahren sind Grundlage von Untersuchungen struktureller Veränderungen des Gehirns bei Patienten mit psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen, wie sie beispielsweise im Helma-Projekt ("Mental Health in an Aging Society") durchgeführt werden.

Frau Prof. Amunts ist darüber hinaus Leiterin der Sektion: Strukturell-funktionelles Brain Mapping an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des UK Aachen, RWTH Aachen. Die Sektion arbeitet im Rahmen von JARA-BRAIN (Teil der Jülich-Aachen Research Alliance) eng mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des INM zusammen.


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