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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Optophysiologie

Prof. Dr. Björn Kampa

Die Abteilung „Optophysiologie“ erforscht die neuronale Verarbeitung sensorischer Reize im Gehirn unter Verwendung neuer optischer Methoden zur Erfassung und Manipulation neuronaler Aktivität mittels genetisch veränderter Proteine.

Als Modellsystem dient hierbei der visuelle Kortex von Mäusen, die sich in einer virtuellen Realität bewegen und Verhaltensaufgaben bewältigen. Dadurch lassen sich sensorische Verarbeitung in Abhängigkeit von Verhalten und Aufmerksamkeit untersuchen. Die optophysiologischen Methoden erlauben dabei die zell-spezifische Untersuchung der ausgelösten neuronalen Aktivität zeitgleich mit den durchgeführten Verhaltensversuchen. Darüber hinaus lassen sich identifizierte Neurone auch über mehrere Monate hinweg beobachten und somit Lern- und Alterungsprozesse erforschen.

In Zusammenarbeit mit den benachbarten Gruppen des INM werden diese optophysiologischen Methoden eingesetzt, um die Funktion der neuronalen Schaltkreise im sensorischen Kortex zu entschlüsseln. Ein spezieller Fokus liegt hierbei auch auf der Bedeutung von Schlaf beziehungsweise dem Einfluss von Schlafstörungen auf die sensorische Verarbeitung im Gehirn.


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