9komma4
Neuigkeiten rund um das 9,4 Tesla Projekt
Einblick ins menschliche Hirn – ganz ohne Narkose und Skalpell, aber detaillierter als je zuvor. Am Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin ist ein weltweit einzigartiges Gerät im Einsatz für die Forschung: Ein 9,4 Tesla Magnetresonanz-Tomograf (MRT) kombiniert mit einem Positronen-Emissions-Tomografen (PET).
Zur Kombination von PET und MRT im 9komma4 entwickelten Jülicher Forscher und Siemens Healthcare eine neue Technologie.
Quelle: Forschungszentrum Jülich
Mit diesem Kombi-Gerät entwickeln Wissenschaftler neue Verfahren zur Diagnose und Therapie neurologischer Hirnerkrankungen. Das 20 Millionen Euro teure Gerät, das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) und von Siemens finanziert wurde, liefert Bilder des menschlichen Gehirns in nie gekannter Schärfe. Ein Grund dafür ist das Magnetfeld des MRT. Mit einer Feldstärke von 9,4 Tesla ist es bis zu sechsmal höher als das herkömmlicher Geräte - und 190.000 Mal höher als das Magnetfeld der Erde.
Kombination von MRT und PET
links: MRT-Bild, rechts: PET-Bild, mitte: eine Kombination von beidem
Es ist die Kombination der Magnetresonanz-Tomografie (MRT) und der Positronenemissions-Tomografie (PET), die den Forschern durch das bisher einzigartige Gerät neue Perspektiven eröffnet. Das MRT-Verfahren bildet das Gewebe des Gehirns ab. Die gleichzeitige PET-Analyse macht den Stoffwechsel in den Zellen durch eine sehr schwache radioaktive Substanz sichtbar. Beides in einem leistet "9komma4".
















