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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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MEG Methodik

Ziel der Forschung in der Arbeitsgruppe MEG-Methodik ist die Weiterentwicklung von Hard- und Softwarekomponenten für den Einsatz modernster Analysestrategien in der MEG-Forschung. Ein besonderes Interesse der Arbeitsgruppe liegt in der Realisierung von Echtzeitdatenerfassung und -verarbeitung. Damit können komplexe Hirnfunktionen und schnelle elektrophysiologische Prozesse schon während einer Untersuchung beurteilt werden. Die zeitnahe Analyse der neuromagnetischen Signale ist jedoch bei immer aufwendigeren Analysestrategien und immer größer werdenden Datenmengen eine stete Herausforderung. So muss beispielsweise die Erkennung und Eliminierung von Artefakten, sowie auch die Lokalisierung der Hirnaktivität automatisiert werden und sollte möglichst in Echtzeit ablaufen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeitsgruppe ist die Entwicklung und Implementierung von neuen Analysestrategien und Methoden. Hier werden beispielsweise multivariate Konnektivitätsanalysen zusammen mit neuen Erkenntnissen im Bereich des biomagnetischen Vorwärts- und Inversproblems entwickelt.

Projekte

Real-time data analysis

Real-Time MEG

Die raumzeitliche Organisation des menschlichen Gehirns in vivo zu verstehen ist eine der großen Herausforderungen der medizinischen Forschung.

Single trial data analysis

Analyse ungemittelter Daten

MEG-Signale werden vor der Quellenlokalisation üblicherweise auf die prominenteste stereotype Aktivierung gemittelt. Bei diesem Prozess wird unkorreliertes Rauschen unterdrückt und das Signal-zu-Rauschverhältnis verbessert.

HTc

MEG Quellen-Lokalisation mit Hochtemperatur SQUIDs

MEG-Systeme erfassen die extrem kleinen vom Gehirn erzeugten Magnetfelder. Heutzutage arbeiten fast alle MEG-Systeme noch mit Tieftemperatur SQUIDs (LTc), die eine Kühlung mit flüssigem Helium erfordern.

MEG Quellenlokalisierung

Fortschritte in der MEG Quellenlokalisierung

Zur Lokalisierung von MEG-Signalen gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Methoden. Dipolverfahren, Minimum-Norm-Analysen als sowie räumliche Filter im Frequenzraum (beamformer) sind weit verbreitet.

Neurodynamische Signalausbreitung

Neurodynamische Signalausbreitung

Zur Informationsausbreitung bzw. Verarbeitung im menschlichen Gehirn bedarf es eines komplexen Netzwerkes mit vielseitigen Kommunikationswegen.

MEG-DTI

MEG-DTI Kombination von MEG-Quellenlokalisation und Diffusion Tensor Imaging (DTI)

Ziel des MEG-DTI Projektes ist es neue Erkenntnisse über die räumliche und zeitliche Verschaltung neuronaler Netzwerke im Gehirn zu gewinnen.

Erkennen und Korrektur von Kopfbewegungen

Erkennen und Korrektur von Kopfbewegungen

Ein Problem bei längeren MEG-Messungen stellen Kopfbewegungen dar. Diese führen zu großen Ungenauigkeiten in der Quellenlokalisierung der neuronalen Aktivierung.

Zusatzinformationen

Leiter der Arbeitsgruppe

Dr. Jürgen Dammers

Mitarbeiter

Dr. Harald Chocholacs

Dr. Jürgen Dammers

Dr. Eberhard Eich

Dipl.-Ing. Frank Boers

M.Sc. Lukas Breuer

B.Sc. Qunxi Dong

M.Sc. Praveen Sripad

Andrea Muren

Nadine Rosen

Gruppenfoto


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