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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Translationale Forschung: TransFOR

Das 9,4-T-MR-PET vervollständigt die Jülicher Forschungsplattform "TransFOR" zu bildgebenden Verfahren in der Hirnforschung. Die in Jülich verfügbaren Geräte ermöglichen den direkten Transfer grundlegender Erkenntnisse bis hin in die klinische Anwendung.

Die Jülicher Wissenschafter wollen dabei einerseits ihr Knowhow nutzen, um die Funktion der technischen Komponenten des MRT und PET bei so hohen Feldstärken aufeinander abzustimmen. Andererseits werden sie neue Methoden der Bilderzeugung sowie neue Kontrastmittel entwickeln: Eine detaillierte Tumordiagnose, Früherkennung von neurodegenerativen Erkrankungen, sowie die weitere Erforschung der Gehirnfunktionen bis auf die molekulare Ebene sind nur einige der Ziele.

Zusammen mit der forschenden Pharmaindustrie lassen sich zudem gezielt Medikamente für Diagnose und Therapie verschiedener neurologischer Erkrankungen testen.

Stickstoffbefüllung am Tierscanner

Bereits seit dem Jahr 2004 ist im Forschungszentrum ein 9,4-T-MRT für Tiere etabliert. Die Forscher nutzen es, um im Tiermodell Techniken für das 9,4-T-MR-PET für Menschen zu erproben. Schon jetzt entwickeln sie daran neue Methoden, etwa um die Veränderungen im Gehirn bis auf die Ebene einzelner Zellen nach Schlaganfällen zu verstehen und besser therapieren zu können.


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