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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Methodenentwicklung für Quantitative Bildgebung

Die Messung der Verteilung des Wassergehaltes im lebenden Hirn ist eine der komplexesten Aufgaben in der quantitativen Bildgebung. Die von uns entwickelten Methoden erfordern zunächst eine voxelweise Bestimmung der longitudinalen (T1) und der transversalen (T2*) Relaxationszeit, die Kenntnis von Sende- und Empfangssensitivitäten des benutzten Spulensystems (B1) sowie die Temperaturmessung einer Referenzprobe. Aus den so gesammelten Daten lassen sich zusätzlich Phasenbilder und Feldkarten rekonstruieren. Die Techniken sind eng verknüpft mit der Arbeit des Teams Quantitative Bildgebung. Die Abbildung zeigt einen Vergleich von quantitativen Karten, die aus drei verschiedenen Methoden gewonnen wurden: a) TAPIR+QUTE; b) 2D-Methode, langes TR; c) 3D-Methode. Abhängig von den Anforderungen konkreter Projekte (z.B. Hirnregion und -größe, Auflösung, verfügbare Messzeit), kann die optimale Methode ausgewählt werden.

Basierend auf den hochqualitativen Informationen über die quantitativen Parameter können verschiedenste Eigenschaften des Hirngewebes untersucht werden: Verteilung der Parameter, Homogenität des Gewebes, Korrelation der Parameter untereinander sowie die Änderung der Werte bei verschiedenen Feldstärken. Diese Informationen sind relevant für die Bestimmung des Gehaltes an Makromolekülen und Eisen im Gewebe sowie für die Untersuchung der Änderung des Gewebes in Folge von Alterungs- und Krankheitsprozessen und können eventuell auch zu einer verbesserten Einteilung des Hirns in mikroskopisch differenzierbare Regionen beitragen.

Methodenentwicklung für Quantitative BildgebungWasser- und T1-Karten bei 3T, basierend auf drei verschiedenen Protokollen und zwei Methoden: Look-Locker und Zweipunkt-Methode

Zusatzinformationen

Ansprechpartner

Dr. Ana-Maria Oros-Peusquens (Teamleiter)



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