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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Quantitative Bestimmung der Änderung des Wassergehalts nach Liquorentfernung bei idiopatischem Normaldruck Hydrocephalus

Idiopathische Normaldruck-Hydrocephalus (iNPH) ist eine chronische Erkrankung von Erwachsenen und in der Regel, in seinem frühen Stadium, reversible Erkrankung, gekennzeichnet durch den allmählichen Beginn eines Zusammenspiels von Gangstörungen, kognitive Dysfunktion und Harninkontinenz. Da die zugrunde liegenden pathophysiologischen Mechanismen noch unklar sind, ist das Ziel, die Hypothese der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (CSF) Exsudation in insbesondere periventrikulären weißen Substanz zu prüfen und zu untersuchen, ob die klinische Verbesserung nach Entfernung der CSF durch Veränderungen der Hirnwassergehaltes und räumlichen Wasserverteilung hervorgerufen wird. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neurologie an der RWTH Aachen (JARA-BRAIN AG Prof. Reetz) durchgeführt. Mithilfe der quantitativen und nicht- invasive Messung des Wassergehaltes des Gewebes mittels Magnetresonanztomographie lässt sich die krankheitsbedingte Integrität des Hirngewebes überwachen. Diese Methode hat sich bereits für eine bessere Charakterisierung der verschiedenen neurologischen Erkrankungen, bei denen lokale oder globale Störungen in der Wasserverteilung und- Inhalte identifiziert erlaubt.
Die Quantifizierung von Veränderungen im Wassergehalt kann dazu beitragen, die pathophysiologische Grundlage der iNPH besser zu verstehen und damit Prädiktoren für Rückgang der klinischen Symptome (wie zB. durch den wiederkehrenden Wassergehalt nach der Entfernung von Liquor in krankheitsrelevanten Strukturen) zu identifizieren.


Quantitative cerebral water content changes after CSF removal in idiopathic normal pressure hydrocephalus

Quantitative water content (in percent) before (upper level) and after (lower level) CSF removal in one iNPH patient (male). Preliminary analysis shows reduction of cerebral water content (up to 3 %) after CSF removal especially in periventricular white matter tissue.

Zusatzinformationen

Ansprechpartner

Prof. Dr. N. J. Shah (Teamleader)

Dipl.-Phys. Zaheer Abbas


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