Suche

zur Hauptseite

Institut für Neurowissenschaften und Medizin
(leer)

Navigation und Service


6-[18F]Fluor-L-Dopa

Eine neue, effiziente Synthese von 6-[18F]Fluor-L-Dopa ermöglicht den breiteren Einsatz dieses bedeutenden Radiopharmakons.

In den Jülicher Laboren werden Radiopharmaka – auch Marker genannt – nicht nur entwickelt sondern auch in klinischen Studien getestet. Bereits vor rund 25 Jahren wurde in Jülich ein bahnbrechendes Syntheseverfahren für einen der wichtigsten PET-Marker (18FDG – Fluor-Deoxyglucose) erfunden und patentiert. Davon profitieren heute weltweit jährlich rund 2 Millionen Patienten. 2009 ist den Jülicher Wissenschaftlern wiederum ein Durchbruch bei der Herstellung einer wichtigen Substanz gelungen, die sowohl für die Diagnostik der Parkinsonschen Krankheit, bei Patienten mit Hirntumoren als auch für die Suche nach bestimmten Tumoren im Körper eingesetzt werden kann. Obwohl speziell dieser Marker (18F-DOPA) wegen seiner hervorragenden Eigenschaften bereits für die medizinische Diagnostik zugelassen ist, konnte er bisher wegen eines ineffektiven Herstellungsverfahrens kaum eingesetzt werden. Durch das neue Jülicher Syntheseverfahren wird der Marker nun weithin verfügbar und der Preis wird wesentlich sinken, so dass einer breiten Anwendung nichts mehr im Wege steht. Mit Hilfe einer weiteren in Jülich hergestellten radioaktiven Aminosäure (einem Eiweißbaustein – 18F-FET), die als PET-Marker fungiert, kann zudem abgeschätzt werden, wie aggressiv ein Tumor wächst und ob eine begonnene Krebstherapie anschlägt oder nicht.


Servicemenü

Homepage