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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Radiopharmakologie

Seit einigen Jahren sind Entwicklungen radioaktiv markierter Verbindungen im INM-5 auf Visualisierungen physiologischer Prozesse im zentralen Nervensystem ausgerichtet. Die wichtigsten makromolekularen Targetsysteme stellen Rezeptoren und Enzyme dar. Die Haupttätigkeit der Radiopharmakologie besteht in der Charakterisierung von neu entwickelten Liganden.

Vor der Humanapplikation neuer Verbindungen ist eine Vielzahl präklinischer Untersuchungen notwendig, die die Eignung und den potentiellen Nutzen eines neues Radiopharmakons unter Beweis stellen müssen.

 Diese Untersuchungen reichen von Rezeptor - Assays über autoradiographische Verfahren bis zu chemisch analytische Verfahren zur Aufklärung des Metabolismus. Stellt sich bei diesen in vitro Untersuchungen heraus, dass eine Verbindung für die vorliegende Aufgabenstellung geeignet erscheint, erfolgen weitergehende Bewertungen der Verbindung durch Tierversuche, in denen in vivo Parameter wie z.B. Bluthirnschrankengängigkeit, Organverteilung, Anreicherungsmuster, Kinetik und Metabolismus in Organen bestimmt werden. Aus den Erkenntnissen der in vitro und in vivo Experimente können Struktur-Eigenschaftsbeziehungen abgeleitet werden, die als Grundlage zur weiteren Syntheseplanung zur Optimierung der Verbindungseigenschaften notwendig sind, z.B. Wahl einer anderen Markierungsposition im Molekül.

Hinsichtlich der klinischen Fragestellungen erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizin des Forschungszentrums (INM-3).


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