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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Nicht-Standard Radionuklide

Mit der wachsenden Bedeutung der Positronen-Emissions-Tomographie in der diagnostischen Nuklearmedizin wächst der Bedarf an innovativen Nicht-Standard Radionukliden, wie z.B. 64Cu, 73Se, 76Br oder 120I stetig an.

Während der Einsatz von den Standard-PET-Nukliden wie 11C und 18F bereits gut etabliert ist, sind Anwendungsmöglichkeiten, Produktionsrouten und Markierungsverfahren für Nicht-Standard Radionukliden noch unzureichend erforscht. Dabei eröffnen deren Zerfallseigenschaften völlig neue diagnostische Möglichkeiten, da beispielsweise mit langlebigeren Radionukliden auch langwierigere Stoffwechselprozesse, wie z.B. in der Immuntherapie, untersucht werden können. Neben den diagnostischen PET- und SPECT Nukliden sind aber auch therapeutisch nutzbare Radionuklide von erheblichem Interesse. Durch die Vielfalt an zugänglichen Radionukliden kann den Anwendungsbereich der Endoradiotherapie stark erweitert werden. Auch theragnostische Ansätze lassen sich mit Hilfe von Nicht-Standard-Radionuklide realisieren. Hier kommen verschiedene Radioiostope eines Elements, jeweils ein diagnostisches und dessen therapeutisches Pendant zur Anwendung.

Im Laufe der letzten 20 Jahre wurden mit Hilfe von medizinischen Zyklotronen in einigen Laboratorien umfassende Arbeiten zu vielfältigen Aspekten der Entwicklung von Nicht-Standard Positronenstrahlern durchgeführt. Das INM-5 leistete hierbei Pionierarbeiten auf dem Gebiet der nuklearer Datenmessungen für diese exotischen Radionuklide.


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