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Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM)
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Journalismus und wissenschaftliche Unsicherheit

"Journalistische Konstruktion von (Un-)Sicherheit: Semantische Transformationsprozesse in der Berichterstattung über Neurowissenschaften"

Das Projekt untersucht, wie der Journalismus in der Berichterstattung über Neurowissenschaften angesichts der Fragilität, Konflikthaftigkeit und Interpretationsbedürftigkeit der neurowissenschaftlichen Erkenntnisse Sicherheit bzw. Unsicherheit wissenschaftlicher Expertise für das Medienpublikum konstruiert.

Analysiert werden journalistische Recherchegespräche und Medieninterviews mit Neurowissenschaftlern, in denen wissenschaftliche Informationsangebote auf journalistische Informationsnachfragen treffen und die Prinzipien des wissenschaftlichen und journalistischen Umgangs mit Unsicherheit miteinander konkurrieren. Durch Analyse von Gesprächsprotokollen und Dokumenten wird in 25 qualitativen Fallstudien die "Co-Konstruktion" von (Un-)Sicherheit durch Wissenschaftler und Journalisten rekonstruiert.

Ziele sind die Charakterisierung typischer Transformationen wissenschaftlicher in öffentliche (Un-)Sicherheit, die Typologisierung der Formen journalistischer Thematisierung von (Un-)Sicherheit und die Ermittlung von Einflussfaktoren.

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogramms "Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender Evidenz" gefördert.

Projektlaufzeit:2011-2013
Projektleiter:Prof. Dr. Hans Peter Peters
Wiss. Projektmitarbeiter:
Dr. Markus Lehmkuhl
Yin-Yueh Lo M.Sc.

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