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Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM)
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Kommunikations- und Medientraining für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Nächster Termin: 2012 (Voranmeldung möglich)

Ob Klimakatastrophe, Gentechnik oder Demenzerkrankungen - Wissenschaft geht alle an. Auf Seiten der Massenmedien gibt es deshalb eine große Nachfrage nach Informationen und Experten zu diesen Themen. Auch die Wissenschaft selbst hat ein Interesse daran, dass sie in der Öffentlichkeit sichtbar wird. Angesichts der Konkurrenz bei der staatlichen Forschungsfinanzierung und wegen der Notwendigkeit der Sicherung gesellschaftlicher Unterstützung kann in der "Mediengesellschaft" nur überleben, wer seine Leistungen auch öffentlich sichtbar macht.

Der Journalismus ist für Wissenschaftler allerdings kein unproblematisches Feld. Gewohnte innerwissenschaftliche Regeln der Kommunikation gelten hier nicht. Der Kontakt mit Journalisten und Massenmedien ist daher aus Sicht vieler Wissenschaftler mit hohen Unsicherheiten und Risiken behaftet:
 

  • Wie verhalte ich mich richtig?
  • Was passiert mit meinen Äußerungen?
  • An welchen Informationen sind Journalisten überhaupt interessiert?
  • Womit muss ich rechnen, wenn ich in ein Interview einwillige?
  • Wie bereite ich mich sinnvoll vor?
  • Was erwartet mein Arbeitgeber von mir?

Obwohl die meisten Kontakte mit Journalisten für beide Seiten zufrieden stellend ablaufen, kommt es jedoch nicht selten auch zu Frustrationen.

Unser intensives, dreitägiges Medientraining dient dazu, die Handlungsmöglichkeiten darzustellen und einzuüben, die Wissenschaftler haben, um Kontakte zu Journalisten möglichst frustrationsfrei zu gestalten und gleichzeitig den legitimen Informationsbedürfnissen der Öffentlichkeit und der Massenmedien gerecht zu werden. Dazu dienen Hintergrundinformationen über Medien und Wissenschaftsjournalismus sowie praktische Schreib- und Interviewübungen mit Videokontrolle in kleinen Gruppen unter Anleitung erfahrener Trainer. Im Vordergrund steht die Praxisorientierung und unmittelbare Anwendbarkeit des Gelernten. Wegen der intensiven Arbeit in Kleingruppen und der individuellen Ausrichtung der Trainings ist die Teilnehmerzahl auf maximal 14 Teilnehmer begrenzt.

Das Kommunikations- und Medientraining-Angebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Forschungsbereiche aus Forschungszentren und Hochschulen, die Kontakt mit Massenmedien oder mit der Öffentlichkeit haben oder voraussichtlich demnächst haben werden, oder die sich allgemein für die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit interessieren. Obgleich das Training speziell auf den Umgang mit dem Journalismus vorbereitet, sind die vermittelten Fähigkeiten auch für andere Formen der Kommunikation mit der Öffentlichkeit bzw. anderen außerfachlichen Zielgruppen einschlägig, z.B. für Vorträge vor Laienpublikum, Gespräche mit Besuchergruppen oder dem Entwurf allgemeinverständlicher Texte.

Veranstalter
Institut für Neurowissenschaften und Medizin
Ethik in den Neurowissenschaften
in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Personalentwicklung,
Geschäftsbereich Personal,
des Forschungszentrums Jülich

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen
Prof. Hans Peter Peters
Tel.: 02461-613562
E-Mail: h.p.peters@fz-juelich.de

Ansprechpartner für organisatorische Fragen, Reservierung und Anmeldung
Regina Poschen
Fax: 02461-61-2960
Tel.: 02461-61-5469
E-Mail: r.poschen@fz-juelich.de

Der Unkostenbeitrag für externe Teilnehmer beträgt 450 Euro.

Da die Teilnehmerzahl wegen der intensiven praktischen Interviewtrainings begrenzt ist, müssen wir uns bei einer größeren Zahl von Anmeldungen eine Auswahl vorbehalten.

Tipps für öffentliche Kommunikation

Was soll ich tun, wenn ich von einem Journalisten kontaktiert werde?

[    (PDF, 12 kB) ]

Wie bereite ich mich auf ein Interview vor?

[    (PDF, 7 kB) ]

Wie schreibe ich verständlich und interessant?

[    (PDF, 7 kB) ]



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