MD5-Prüfsummen nutzen
Rudi Theisen, ZAM
15.07.2005
Quelle:
WWW.FZ-Juelich.DE/zam/sicherheit/docs/win/inf-win/md5.htm
Mit dem unter \\PCSRV\public\f-prot\zip\ und auch
auf
unserem WWW-Server
(www.fz-juelich.de/zam/sicherheit/download/freeware.1/f-prot/md5.exe)
zu findenden MD5.EXE- Programm können Sie sehr
einfach prüfen, ob ein Programm unverändert ist.
Eine Veränderung könnte auf eine Viren-Infektion hinweisen.
Aufruf unter MS-DOS: md5 Dateiname
z.B. md5 md5.exe müßte liefern:
85e307a476bd0fcda8dbfc0f1134616b md5.exe
Weitere MD5-Soll-Werte:
120c8034ee6b80822e4e4b9f3399a812 ../fprot/F-PROT.COM Vers. 3.16f vom 15.6.06
1100aa51c4b2eb161a8d80e3a08642a1 F-PROT, Vers. 3.16b vom 9.2.2005
79bd17303a2d9b418c65914533295380 UNZIP.EXE
Hinweise zu MD5
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Das Programm ist von Rivest, dem "R" im RSA-Verfahren
(Wichtiges Verschlüsselungs-Verfahren)
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Sobald sich auch nur 1 Bit einer Datei ändert, hat sie eine total
andere Prüfsumme.
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Die MD5-Prüfsumme einer Datei ist unter UNIX/LINUX dieselbe wie
auf PCs.
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Das Programm ist kostenlos und public domain: Es ist in einem RFC
als Anhang beigefügt.
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Die PC-Version ist eine DOS-Anwendung. Sie hat deshalb die üblichen
Schwierigkeiten mit langen File-Namen.
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Mit Hilfe von MD5-Prüfsummen prüfe ich gerne, ob zwei Dateien
identisch sind.
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Es gilt als sehr, sehr schwer, eine Datei zu ändern, z.B. einen
Virus anzufügen, und dann so zu maniplulieren, daß wieder die
ursprüngliche MD5-Prüfsumme herauskommt.
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Es besteht aber der Verdacht, daß das MD5-Verfahren diese
Anforderungen an ein gutes Prüfsummen-Programm (Hash-Verfahren)
nicht erfüllt. Deshalb verwendet man ersatzweise andere Prüfverfahren,
z.B. das SHA1 Prüfsummen-Verfahren.
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Prüfsummen bilden die Basis für digitale Signaturen:
Die Prüfsumme wird mit dem privaten Schlüssel verschlüsselt.
Jeder, der dessen öffentlichen Schlüssel hat, kann das entschlüsseln.
Wenn dieser entschlüsselte Wert der Prüfsumme
übereinstimmt mit der selbst gebildeten Prüfsumme einer Datei,
so weiß der Prüfer, daß
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diese Datei unverändert ist.
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die digitale Signatur von dem stammt, dessen öffentlichen
Schlüssel dazu paßte.
Mehr weiß er nicht, insbesondere nicht,
wer die digitale Signatur gebildet hat (der Schlüssel-Inhaber
selber oder
einer, der mal schnell an seinen Rechner kam, oder gar ein Trojaner?) und
ob der öffentliche Schlüssel auch von dem ist, der darin
genannt ist (Vortäuschen eines anderen: Man-in-the-Middle-Attacke).
Siehe auch: Übersicht über die Windows Bilderbuch-Anleitungen
(http://www.fz-juelich.de/zam/sicherheit/docs/win/inf-win/index.html)