Nutzung des Eraser-Löschprogramms (Vers. 5.7)

Rudi Theisen, ZAM
23.05.2006, 21.06.06

Quellen: WWW.FZ-Juelich.DE/zam/sicherheit/download/freeware.1/eraser/zam-doc/eraser57-zam.htm
Im JuNet: Auf dem ZAM-PC-Server: \\pcsrv\public\JuNetSecCD\Notfall-CD\zam\eraser57-zam.htm
und ab Juni 2006 auch auf der ZAM-Notfall-CD selbst (CD:\ERASER\zam-doc\eraser57-zam.htm )

Gliederung:

  1. Überblick
  2. Einfache Nutzung des Eraser-Löschprogramms
  3. Installation des Eraser-Programms
  4. Überblick über die Eraser-Bedienoberfläche
  5. Konfiguration der Lösch-Optionen des Eraser-Programms
  6. Unbenutzte Bereiche einer Partition manuell löschen
  7. Definition eines Auftrages zur Löschung der unbenutzten Bereiches der Platte C:
  8. Nutzung der Eraser-Kommando-Version
  9. Löschung der System-Partition mit Hilfe der ZAM-Notfall-CD und der Eraser-Kommando-Version
  10. Löschung einer Partition oder Platte mit Hilfe des Linux-basierten DBAN-Lösch-Programms
      10.1   Erzeugung einer bootfähigen Diskette mit dem DBAN-Lösch-Programm
      10.2   Nutzung des DBAN-Lösch-Programms
  11. Andere Programme zum sicheren Löschung von Dateien und Verzeichnissen
      11.2   Löschung von Dateien und Verzeichnissen mit PrivateCrypto
      11.2   Löschung von Dateien und Verzeichnissen mit PGP
  12. Überblick über verschiedene Lösch-Aufgaben
  13. Externe Links

1.  Überblick

Wenn man unter Windows Dateien oder Verzeichnisse löscht, dann werden der Inhalt dieser Dateien nicht gelöscht, sondern nur der Zugriff darauf. Selbst so "radikale" Windows-Programme wie fdisk oder format löschen nie die einzelnen Blöcke (Datei-Inhalte), sondern immer nur die Speicher-Bereiche, in denen der Zugriff auf die Dateien organisiert und festgehalten wird (Verzeichnisse, FAT (File Allocation Table) usw.). Es existieren Hilfs-Programme, um wieder auf die Inhalte (versehentlich) gelöschter Dateien und gelöschter Partitionen zugreifen zu können. Mitunter aber möchte man Dateien bzw. Verzeichnisse oder gar ganze Partitionen (s. Kap. 9) unwiederbringlich löschen.

Auf einige Aspekte, warum das Löschen schwierig ist, wird in Kap. 12 eingegangen. Das Eraser-Programm ist ein gutes Lösch-Programm unter Windows (s. [4]). Wenn es installiert ist (s. Kap. 3), kann man z.B. aus dem Windows Explorer eine Datei oder ein Verzeichnis anklicken und über das erweiterte Kontext-Menü (Rechte-Maus-Menü) das Löschen starten (s. Bild 2.1). Auch für den Papierkorb ist das Kontext-Menü um eine sichere Lösch-Funktion ergänzt (s. Bild 2.3).

Voreingestellt werden die Dateien dann 35 mal mit verschiedenen Mustern überschrieben. Diese hat Peter Gutmann definiert (s. [1] oder im Erase-Hilfe-Menü).
Daneben sind auch die vom US-Verteidigungsministerium als US DoD 5220.22-M definierten Löschmuster verwendbar.
Weiterhin kann man die Datei mit zufällig erzeugten Mustern überschreiben, wobei dann voreingestellt die Dateien nur einmal überschrieben werden.
Des weiteren erlaubt es das Eraser-Programm, sich beliebige eigene Löschmuster zu definieren.
Die Lösch-Methode kann man entweder generell über die Voreinstellungen (Edit ==> Preferences ==> Erasing oder Strg-E ) einstellen (s. Bild 5.2) oder über die Optionen-Funktion des Löschbestätigungs-Menüs auswählen (s. Bild 2.1, Punkt a).

Statt nun eine Datei bzw. ein Verzeichnis zu löschen, kann man auch die nicht mehr benutzten Bereiche des Speichermediums löschen (s. Bild 2.2 und Kap. 6). Diese werden voreingestellt nur einmal überschrieben und zwar mit zufällig erzeugten Mustern. Für die meisten wird dieser Schutz völlig ausreichend sein. Professionelle Spione können mit entsprechenden Hardware-Aufwand (Magnetkraft-Mikrokospie) die ursprünglichen Informationen dann dennoch weitgehend wieder rekonstruieren. Wer denen die Arbeit erschweren will, kann auch für das Überschreiben der unbenutzten Bereiche die Gutmann-Methode oder eine der beiden NSA-Methoden auswählen. Da diese jeden Bereich 35 bzw. 7 bzw. 5 mal überschreiben, benötigen diese viel mehr Zeit, schützen dafür aber auch die wieder freigegebenen Bereiche viel besser vor unerwünschtem Ausspionieren. Es ist also ein Kompromiß zwischen Aufwand und Schutzbedürfnis zu finden.

Das Eraser-Programm bringt ein Planungs-Programm (Scheduler) mit (s. Kap. 7). Damit kann man sowohl Löschaufträge für wieder freigegebene Platten-Bereiche als auch das gezielte Löschen von Dateien und Verzeichnissen definieren.

Ferner wird auch eine DOS-Version dieses Löschprogramms bereitgestellt (s. Kap. 8), die man ohne Installation nutzen kann.

In Kap. 9 wird gezeigt, wie Sie damit in Verbindung mit der ZAM-Notfall-CD Partitionen sicher löschen können, auch die System-Partition. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn man seinen Rechner abgibt.

Um einzelne Partitionen oder eine ganze Festplatte zu löschen, kann man sich aber auch eine bootfähige Diskette erzeugen (s. Kap. 10.1), die unter einem Mini-Linux das DBAN-Löschprogramm anbietet.

Abschließend werden im Kap. 12 einige Lösch-Aspekte näher besprochen und in Kap. 13 Links und Zusatzinformationen bereitgestellt.

2.  Einfache Nutzung des Eraser-Löschprogramms

In diesem Kapitel soll Ihnen gezeigt werden, wie einfach Sie mit dem Eraser-Programm Dateien, Verzeichnisse, den Papierkorb sowie unbenutzte Bereiche einer Platte durch Überschreiben sicher löschen können, um Sie so zu animieren, das Eraser-Programm selbst zu installieren (s. Kap. 3).

Das installierte Eraser-Programm erweitert die Kontext-Menüs des Explorers und des Papierkorbes. Als erstes soll gezeigt werden, wie einfach Sie dann aus dem Explorer heraus Dateien oder Verzeichnisse löschen können.

Voreingestellt werden Dateien und Verzeichnisse mit den von Gutmann definierten Lösch-Muster (s. [1]) 35 mal überschrieben (B) und auch die Bereiche hinter den EOF-Marken (C) und bei NTFS formatierten Dateisystemen auch diejenigen Dateien, die den zu löschenden Dateien zugeordnet sind ( Alternate Data Streams (ADS), s. D) so gelöscht. Sie können aber diese Lösch-Optionen für jeden Lösch-Auftrag ändern (s. a, b).
Das Löschen muß explizit bestätigt werden (4). Der Fortschritt wird angezeigt (F) und falls die Option "Show results" (s. G) nicht abgewählt ist, wird zum Abschluß die Lösch-Statistik präsentiert (H). Im Explorer sehen Sie, daß das Verzeichnis nun gelöscht ist (s. I).
 

Bild 2.1   Verzeichnis löschen mit Kontrolle der Löschoptionen

Wenn Sie sich mit der Rechten Maus aus dem Explorer (1) nicht das Kontext-Menü zu einem Verzeichnis, sondern zu einer Partition anzeigen lassen (2), dann können Sie über den neuen Kontext-Menü-Eintrag Erase unused space (3) alle unbenutzten Bereiche einschließlich der Bereiche hinter den EOF-Marken (Cluster tips) und gelöschte Inhaltsverzeichnis-Einträge (s. B) löschen lassen:
 

Bild 2.2   Unbenutzte Bereiche durch einmaliges Überschreiben mit Zufalls-Mustern löschen

Voreingestellt werden die freigegebenen Bereiche einmal mit Zufallszahlen überschrieben (s. A). Über die Edit-Funktion (C) könnten Sie die Zahl der Durchläufe ändern. Sie können aber auch per Maus eine andere Löschmethode auswählen. Auf diese Lösch-Aufgabe wird in Kap. 6 noch ausführlicher eingegangen.

Speziell zum sicheren Löschen des Papierkorbes ist nach der Installation des Eraser-Programms in Papierkorb-Kontext-Menü die Funktion "Erase Recycle Bin" (s. 2) neu eingeführt. Damit werden voreingestellt (s. a) alle Dateien im Papierkorb einschließlich der Bereiche hinter deren EOF-Marken (s. D) und der zugeordneten Dateien (ADS) (s. E) 35 mal mit den Gutmann-Löschmustern (s. C) überschrieben, bevor diese Bereiche endgültig freigegeben werden:
 

Bild 2.3   Papierkorb sicher löschen

Das folgende Bild zeigt, daß man vordefinierte Löschaufträge nutzen kann:
 

Bild 2.4   Start eines Löschauftrages aus dem Eraser-Programm

Wie Sie einen solchen Löschauftrag definieren und dann bequem vom Planer (Scheduler) des Eraser-Programms regelmäßige ausführen lassen können, wird in Kap. 7 vorgestellt.

3.  Installation des Eraser-Programms

Ich hoffe, die Beispiele aus dem vorherigen Kapitel haben Sie überzeugt, das Eraser-Programm zu installieren. Dann finden Sie die Software entweder über die Eraser-Homepage (s. [4]) oder auf dem ZAM-WWW-Server (s. WWW.FZ-Juelich.DE/zam/sicherheit/download/freeware.1/eraser/eraser57/). Innerhalb des JuNet finden Sie diese weiterhin auf dem ZAM-PC-Server (s. \\PCSRC\public\JuNetSecCD\ZusatzCD\eraser\). Die DOS-Version, die man nicht zu installieren braucht, ist auf der ZAM-Notfall-CD (X:\eraser\) .

Wichtig ist es, vor der Installation früherer Versionen dieses Programms zu löschen (s. Anmerkung B):
 

Bild 3.1   Start der Installation des Eraser-Programms


 

Bild 3.2   2. Teil der Installation des Eraser-Programms


 

Bild 3.3   Abschluß der Installation des Eraser-Programms

4.  Überblick über die Eraser-Bedienoberfläche

Die folgenden Bilder zeigen die Eraser-Bedienoberfläche:
 

Bild 4.1   Überblick über die Eraser-Bedienoberfläche


 

Bild 4.2   Überblick über die Menü-Leiste des Eraser-Programms


 

Bild 4.3   Eraser-Erweiterung des Kontext-Menüs des Papierkorb

 

Bild 4.4   Hilfe-Manual: Anzeige z.B. der Modul-Übersicht

5.  Konfiguration der Lösch-Optionen des Eraser-Programms

 

Bild 5.1   Allgemeine Voreinstellungen (General Preferences)

Die Löschung des Swap-Bereiches beim Herunterfahren des PCs sollten Sie setzen (s. 5).
 

Bild 5.2   Voreinstellungen für das Löschen von Dateien und von unbenutzten Platten-Bereichen

6.  Unbenutzte Bereiche einer Partition manuell löschen

Bevor man die unbenutzten Bereiche einer Platte löscht, sollte man vorher die Platte bereinigen:
 

Bild 6.1   Vorbereitung: Platte bereinigen

Nun kann die Löschung der unbenutzten Bereiche gestartet werden:
 

Bild 6.2   Start der Löschung der unbenutzten Bereiche einer Partition

Unbenutzte Bereiche werden voreingestellt durch Überschreibung mit Zufallswerten gelöscht (A). Das ist übrigens auch die Methode, die Peter Gutmann inzwischen für solche Platten empfiehlt, von denen man nicht wirklich weiß, wie der betreffende Platten-Kontroller tatsächlich die Daten beim Schreiben auf eine Platte kodiert.
Diese Bereiche werden voreingestellt nur einmal überschrieben (Passes=1) (s. A).

Diese Lösch-Strategie sollte für die meisten von uns reichen. Gegen die Wiederherstellungs-Profis (Geheimdienste, Firma Ontrack usw.) schützt das zwar nicht - gegen die kann man sich sowieso kaum schützen, allenfalls nur durch Zerstörung der Platten -, wohl aber gegen all diejenigen, die nur neugierig sind, was denn der Vorbesitzer einer Platte alles so gespeichert hatte (s. [3]).

Zunächst wird die Platte durchsucht (B) und dann als erstes die "Cluster Tips" überschrieben (C). Das sind die Bereiche im letzten Block einer Datei, die hinter der End-of-File-Marke (EOF) stehen. In den allerseltensten Fällen wird ja der letzte Block einer Datei ganz von der Datei belegt. Hinter der EOF-Marke können noch Informationen von der Datei stehen, die diesen Platten-Bereich vorher belegt hat.
Der Fortschritt dieser sehr zeitaufwendigen Überschreibungs-Phase (D) und der gesamte Fortschritt (E) werden angezeigt.

Nachdem die "Cluster Tips" gelöscht sind (s. C), werden als nächstes die freien Blöcke überschrieben (F):
 

Bild 6.3   Abschluß der Löschung der unbenutzten Bereiche einer Partition

Zum Abschluß werden die temporär genutzten Bereiche überschrieben (G) und auch die freien Bereiche in Inhaltsverzeichnissen gelöscht (H), denn Datei-Namen sind ja oft bereits sehr aussagekräftig (Kündigung-zum-31.3.2010.doc). Abschließend werden noch einmal temporäre Bereiche gelöscht (I).

Wenn die Option "Show results" (K) aktiviert ist (Voreinstellung, s. Bild 5.1, dort A ), dann bekommt man den Abschluß-Bericht angezeigt:
 

Bild 6.4   Ergebnis-Protokoll

Schon in der ersten Zeile wird man pauschal informiert, daß nicht alle Bereiche gelöscht werden konnten (L).

Zunächst bekommt man die statistische Übersicht angezeigt. Daraus erkennt man, wieviel MB an Bereichen insgesamt sicher gelöscht wurden (M) und wieviel Bytes hinter den EOF-Marken gelöscht wurden (Cluster Tips: N).
Auch die gesamte Löschzeit ist erfaßt (O): Zum Löschen der ca. 10 GB freier Speicher-Blöcke und der End-Bereiche der ca. 26 MB Dateien wurden bei diesem mit 700 MHz arbeitenden Laptop fast eine Stunde benötigt.

Überraschend aber war für mich, daß bei fast 2500 Dateien die Löschung - vermutlich der Bereiche hinter der EOF-Marke (Cluster Tips) - nicht möglich war. Wer will, kann sich ja dieses Ergebnis-Protokoll näher ansehen.
Daß man auf Dateien, die gerade in Benutzung sind (geöffnet sind), nicht zugreifen kann, ist ja noch einleuchtend, z.B. auf Windows- oder Log-Dateien. Die meisten dieser nicht bereinigten Dateien sind geschützte (protected) Dateien. Bibliotheken (.dll) scheint das Löschprogramm auch nicht anzufassen.

Wenn Sie auch von der System-Platte die unbenutzten Bereiche löschen wollen, empfiehlt es sich, den PC z.B. von der ZAM-Notfall-CD zu booten und dann dort die Kommando-Version des Eraser-Programms aufzurufen (s. Bild 9.4). Dann ist das Windows von der System-Platte (hier: C) nicht gestartet, dann sind keine der System-Dateien von C: blockiert und dann werden auch keine Fehler mehr gemeldet:
 

Bild 6.5   Ergebnis-Protokoll nach Nutzung des Eraser-Programms von der gebooteten ZAM Notfall-CD

Fazit: Besser nicht zu übermütig werden und glauben, daß alle unbenutzten Bereiche gelöscht werden!

7.  Definition eines Auftrages zur Löschung der unbenutzten Bereiches der Platte C:

 

Bild 7.1   Starten des Eraser-Planers, Entfernung des Disketten-Löschauftrages und Definition des Platte-C-Löschauftrages


 

Bild 7.2   Kontrolle des Planer-Auftrages

8.  Nutzung der Eraser-Kommando-Version

Hinweis: Die Kommando-Version des Eraser-Programms besteht aus eraserl.exe (180 KB) und eraser.dll (448 KB). Sie finden diese beiden Module auch auf der ZAM-Notfall-CD (X:\eraser\). Man kann dieses Programm-Version ohne Installation nutzen.
 

Bild 8.1   Überblick über die Optionen der Eraser-Kommando-Version


 

Bild 8.2   Löschung einer Datei mit Hilfe der Eraser-Kommando-Version

Über die -disk -Option kann man unbenutzte Bereiche auf dem angegebenen Laufwerk sicher löschen. Wenn man keine Lösch-Methode angibt, werden die unbenutzten Bereiche einmal mit Zufallswerten überschrieben.

Beispiel:

9. Löschung der System-Partition mit Hilfe der ZAM-Notfall-CD und der Eraser-Kommando-Version

Bevor man seinen PC ganz abgibt, sollte man seine Partitionen sicher löschen. FZJ-Mitarbeiter können dazu die neueste ZAM-Notfall-CD verwenden (s. \\PCSRV\public\JuNetSecCD\Notfall-CD\ZAM-notfall-cd-JAHR-MONAT-TAG.iso ). Wenn kein BIOS-Paßwort gesetzt ist, kann man im BIOS die Bootreihen-Folge so setzen, daß zuerst versucht wird, von CD zu booten. Wenn das funktioniert, wird ein minimales Win-XP von der CD gestartet. Damit hat man Administrator-Rechte.

Das Eraser-Programm kann die unbenutzten Blöcke sicher löschen. Wenn man die zu löschende Partition mit Hilfe des A43-Explorers formatiert, dann sind alle Blöcke unbenutzt und das Eraser-Programm kann diese und damit die ganze Partition sicher löschen.

Was ist zu tun?

  1. ZAM-Notfall-CD besorgen und ins CD-Laufwerk legen.
  2. Den Rechner neu starten.
    Wenn nicht von der Notfall-CD gebootet wird, schalten Sie den Rechner noch einmal ab, starten ihn neu, gehen mit der angezeigten Taste (oft Entferne oder F2) in Ihr BIOS und ändern dort (oft unter Boot) die Boot-Reihenfolge so, daß zuerst von der CD gebootet wird. Diese Einstellung wird mit F10 und "Yes" abgespeichert.
  3. Wenn die ZAM-Notfall-CD gestartet ist, können Sie die Aufforderung zum Netzanschluß mit Nein ignorieren. Den brauchen Sie zum Löschen nicht.
  4. Starten Sie statt dessen über das GO-Menü den A43-Explorer, aber lassen Sie sich dort nicht die zu löschende Partition anzeigen; dann funktioniert nämlich deren Formatieren nicht.
  5. Mit Rechter Maus(zu löschende Partition) ==> Formatieren...
  6. Im Formatierungs-Menü:
  7. Zum Löschen der unbenutzten Blöcke können Sie mit dem A43 ins Verzeichnis X:\ERASER\CMD\   wechseln. Mit X:\ERASER\CMD\A-UNUSED.BAT   können sich Sie vorher vergewissern, wie das geht und mit
        X:\ERASER\CMD\C-UNUSED.BAT   bzw.
        X:\ERASER\CMD\D-UNUSED.BAT
    
    von den unbenutzten Blöcken der C- bzw. der D-Partition den ursprünglichen Inhalt mit Zufallswerten überschreiben.

    Sie können aber auch direkt das ERASERL - Programm von X:\ERASER\CMD\   aufrufen, entweder mit
            GO ==> Ausführen...         oder mit
            GO ==> "DOS"-Box (CMD).
    Geben Sie dort ein:

    X:\ERASER\CMD\ERASERL -disk "N" -results

    wobei N die Partitions-Bezeichnung ist, z.B. C.

  8. Die Schluß-Anzeige mit Close schließen.
Sie können Partitionen und ganze Festplatten aber auch mit dem Linux-basierten DBAN-Löschprogramm sicher löschen (s. folgendes Kapitel).

Die folgenden Bilder veranschaulichen das ganze noch einmal. Die Verwendung der ZAM-Notfall-CD hat zwei Vorteile:

  1. Man hat Administrator-Rechte.
  2. Da von der Notfall-CD gebootet wird, werden alle anderen Partitionen dieses Rechners nicht verwendet. Dadurch kann man diese alle formatieren, auch die Windows-Partition.
Im folgenden soll exemplarisch die Windows-System-Partition gelöscht werden:
 

Bild 9.1   Start der Formatierung (von der ZAM-Notfall-CD) der zu löschenden Partition


 

Bild 9.2   Formatierung der zu sicher zu löschenden Partition mit Hilfe der ZAM-Notfall-CD

Aus Windows-Sicht ist diese Partition nun leer:
 

Bild 9.3   Kontrolle der formatierten Partition

Leer bedeutet, daß alle Blöcke dieser Partition nicht benutzt werden. Das Eraser-Programm erlaubt es, alle unbenutzten Blöcke z.B. mit Zufalls-Werte zu überschreiben und verhindert damit, daß deren ursprünglicher Inhalt wiederhergestellt werden kann:
 

Bild 9.4   Überschreiben der unbenutzten Blöcke einer Partition

10.  Löschung einer Partition oder Platte mit Hilfe des Linux-basierten DBAN-Lösch-Programms

10.1   Erzeugung einer bootfähigen Diskette mit dem DBAN-Lösch-Programm

Mit dem Eraser-Programm wird auch eine Prozedur mitinstalliert, mit der man sich eine bootfähige, linux-basierte Diskette mit dem DBAN-Lösch-Programm erzeugen kann:

 

Bild 10.1   Erzeugung einer bootfähigen Linux-basierten Diskette mit dem DBAN-Lösch-Programm

Falls Ihr PC schon kein Disketten-Laufwerk mehr besitzt, müssen Sie sich an einem PC, der noch ein Disketten-Laufwerk und einen CD-Brenner hat, zuerst diese DBAN-Boot-Diskette erzeugen und aus dieser Diskette eine bootbare CD erstellen (s. Erzeugung einer bootfähigen CD unter Nero (http://www.fz-juelich.de/zam/sicherheit/docs/win/inf-win/Boot-CD-per-nero.htm)). Eventuell können Sie aber auch die Option "Image File" nutzen (s. A).

10.2 Nutzung des DBAN-Lösch-Programms

Vorbemerkung: Da man unter dessen Mini-Linux-Betriebssystem kein Programm hat, mit dem man die Bildschirm-Anzeigen erfassen kann, kann ich zur Zeit die Anwendung des DBAN-Löschprogramms leider nicht durch Bilder erklären.

Vorbereitung: Wenn Sie mehrere Platten haben, aber nur eine bzw. nur eine Partition auf einer Platte löschen wollen, so müssen Sie die Typen-Bezeichnungen Ihrer Platte kennen, weil nur diese vom DBAN-Programm angezeigt werden, da das unter Linux läuft.
Als Administrator kann man die Typen-Bezeichnungen unter Windows z.B. über

Start ==> Systemsteuerung ==> Verwaltung ==> Computerverwaltung

in der Datenträgerverwaltung sehen:
 

Bild 10.2   Ermittlung der Platten-Typenbezeichnungen unter Windows

Die DBAN-Nutzung selbst erfordert folgende Schritte:

  1. Die DBAN-Boot-Diskette muß man booten (Boot-Reihenfolge: A: vor C: vorher einstellen).
    Falls Sie DBAN von einer CD starten (müssen), ist natürlich die Boot-Reihenfolge: "CD vor ..." erforderlich.
  2. Mit ENTER den interaktive Mode dieses DBAN-Programms starten.
  3. Von den angezeigten Platten die zu löschende Platte und dort die zu löschende Partition mit den Cursor-Tasten ansteuern und per Leertaste auswählen.
  4. Mit "M" die Lösch-Methoden-Auswahl ansteuern und dort mit den Cursor-Tasten oder mit "J" oder "K" die Löschmethode PRNG auswählen, bei der Zufallswerte zum Löschen verwendet werden.
  5. Per "R" kann man die Rundenzahl verändern. Diese besagt, wie oft die Platte/Partition überschrieben wird. Als Rundenzahl genügt normalerweise 1. Nur wenn Sie vertraulische Daten hatten, sollten Sie die Rundenzahl auf 2 bzw. 3 setzen.
  6. Mit F10 starten Sie das Löschen.     Der Lösch-Fortschritt wird angezeigt.
Zum Abschluß erhalten Sie eine Protokoll-Anzeige über diesen Lösch-Auftrag. Dieser DBAN-Log-File wird auf eine DOS-formatierte Diskette nach   A:\dban   gerettet. Normalerweise ist das die DBAN-Lösch-Diskette; diese darf dann aber nicht schreibgeschützt sein!

Anmerkungen:

11.  Andere Programme zum sicheren Löschung von Dateien und Verzeichnissen

Viele Verschlüsselungs-Programme enthalten auch immer eine sichere Lösch-Funktion. Exemplarisch wird das im folgenden gezeigt für PrivateCrypto und PGP. GnuPG, die lizensfreie Alternative zu PGP, bietet diese sichere Lösch-Funktion ebenfalls.

11.1 Löschung von Dateien und Verzeichnissen mit PrivateCrypto

Das PrivateCrypto-Programm von Utimaco, das Privatbenutzer kostenlos benutzen dürfen, kann nicht nur Dateien oder Verzeichnisse symmetrisch verschlüsseln, sondern auch - wie die nächsten Bilder zeigen - Dateien und Verzeichnisse sicher löschen.
 

Bild 11.1   Löschung eine einzelnen Datei mit PrivateCrypto

Wenn man mehrere Dateien löschen will, wird man bei der ersten der zu löschenden Dateien gefragt, ob man gleich alle Dateien löschen soll (4):
 

Bild 11.2   Löschung mehrerer Dateien mit PrivateCrypto

Beim Löschen eines Verzeichnisses ändert sich nur das Kontext-Menü. Ansonsten kann man wieder dessen Dateien einzeln oder gleich alle löschen (4):
 

Bild 11.3   Löschung eine Verzeichnisses mit PrivateCrypto

11.2 Löschung von Dateien und Verzeichnissen mit PGP

PGP (Pretty Good Privacy) wurde ursprünglich von Phil Zimmerman als Public Domain-Programm verteilt. Ich habe mich damals insbesondere mit der Version 2.62i beschäftigt. Das war noch für Windows eine DOS-Version. Ich kann man mich zwar nicht daran erinnern, daß diese bereits eine reine Lösch-Funktion bereitstellte; diese Version kannte aber bereits die "-w"-Option, z.B. im Zusammenhang mit der konventionellen Verschlüsselung. pgp   -wc   file   verschlüsselt die angegebenen Datei symmetrisch und löscht dann die Klartext-Datei.

Inzwischen ist PGP leider eine lizensierte Software, zuerst von der Firma NAI/McAfee, nun von der Firma PGP. Die folgenden beiden Bilder belegen, wie man damit eine einzelne Datei bzw. ein Verzeichnis löscht. Bei größeren Dateien sieht man den Radiergummi bei der Arbeit (s. t):
 

Bild 11.4   Löschung eine einzelnen Datei mit PGP


 

Bild 11.5   Löschung eine Verzeichnisses mit PGP

12.  Überblick über verschiedene Lösch-Aufgaben

Wie bereits im Überblick gesagt, löscht Windows Datei-Inhalte oder Verzeichnisse nicht wirklich, sondern nur den Zugriff darauf. Das gilt auch für fdisk oder format. Mit speziellen Hilfsprogrammen kann man sich dann immer noch die Inhalte solcher zum Überschreiben freigegebenen Dateien anzeigen lassen.

Mitunter aber möchte man Dateien bzw. Verzeichnisse oder gar ganze Partitionen unwiederbringlich löschen. Am sichersten ist es, die magnetischen Speicher (Platten) zu zerstören. Das geht aber dann nicht, wenn diese anschließend weiter genutzt werden soll, z.B. wenn man (s)einen PC abgibt (zurückgibt, verkauft oder verschenkt).

Bei digitalen Speichern (RAM, USB-Sticks) ist das Löschen ja noch einfach: Man überschreibt die zu löschenden Dateien bzw. den ganzen Bereich mit einem (beliebigen) Muster.
Schwieriger aber ist es, magnetische Speicher-Medien (Fest-Platten, Disketten, ZIP-Disketten oder Magnet-Bänder) sicher zu löschen.
Magnet-Bändern oder Disketten kann man noch verhältnismäßig einfach entmagnetisieren. Dazu gibt es spezielle Geräte. Mit diesen kann man aber keine Festplatten löschen, es sei denn, man baut die Speicher-Platten aus; die kann man dann aber auch gleich zerschreddern und entsorgen. Eingebaut aber verhindern die Platten-Metall-Gehäuse, die wie ein Faradayscher Käfig wirken, daß man die Daten auf den magnetischen Platten entmagnetisieren kann. Innerhalb des FZJ besitzen wir zwar Geräte mit sehr starke Magnetfelder, z.B. am NMR 4 bis 5 Tesla, aber auch damit verbietet sich ein Entmagnetisieren, weil man ja nicht weiß, ob nicht die Platten-Elektronik mit all den ICs und Speicherbahnen verdampft. Deshalb kommt nur ein Löschen mit Software-Hilfsmitteln in Frage.

Normale Programme kommen aber bei weitem nicht an alle auf einer Platte gespeicherten Informationen. Da sind zum einen die als Bad-Sektor markierte Bereiche zu nennen. Zum anderen gibt es auch oft Spuren, die man normalerweise gar nicht adressieren kann. Der Schreibkopf wird aber nicht nur die in einer Spur liegenden Bereiche ummagnetisieren, sondern auf Grund der nicht zu vermeidenden Streuung auch immer Bereich zwischen den Spuren. All diese Bereiche kann ein normales Anwendungs-Programm nicht überschreiben.

Ein solches magnetisches Speicher-Medium soll nun für uns sicher gelöscht sein, wenn man mit Software-Mitteln nicht mehr die vorher gespeicherte Informationen rekonstruieren kann. Es soll also kein Schutz vor Angreifern erreicht werden, die diese Medien "unter dem Mikroskop" untersuchen; wenn man etwas vor den Geheimdiensten verheimlichen will, dann hilft nur das sichere Löschen mit anschließender physikalischen Zerstörung, z.B. verbrennen. Grund dafür, daß man mit den entsprechende Hardware-Werkzeugen oft auch nach vielfachen Überschreiben doch an die ursprüngliche Information heran kommt, ist, daß zur Speicherung einer binären Eins bzw. Null sehr viele kleinste Dipole ummagnetisiert werden. Dieses Ummagnetisierung aber klappt nie zu hundert Prozent. Die vorgefundene Magnetisierung ist also immer eine Funktion von der ursprünglichen, nun zu versteckenden Information und den anschließend darübergeschriebenen Informationen.

Beim sicheren Löschen werden die magnetischen Speicher-Medien mehrfach mit unterschiedlichen Mustern überschrieben. Die von Peter Gutmann [1] definierten 28 Muster, ergänzt um weitere 7 Zufalls-Muster werden bei sehr vielen Lösch-Programmen als sichere Methode verwendet. Jeder Bereich wird dabei also 35 mal überschrieben. Diese Lösch-Methode ist zwar recht sicher, leider aber auch sehr zeitaufwendig.
Wenn man Datei-Inhalte nur vor den Anwendern von gängigen Lese-Programm für gelöschte Bereiche verstecken will, genügt ein einmaliges Überschreiben mit Zufalls-Werten.

Dann ist zwischen dem Löschen von ganzen Speicher-Medien und dem Löschen von Dateien und Verzeichnissen zu unterscheiden.
Für den ersten Fall gibt es Lösch-Programme, die total unabhängig von dem Betriebssystem arbeiten, mit dem die betreffende Platte erstellt wurde. Es gibt mehrere Lösungen, die zum Löschen eine bootfähige Diskette bzw. CD benutzen, die ein einfaches Linux-Betriebssystem starten. Das Löschen wird dann üblicherweise mit dem Unix "dd"-Befehl durch Überschreiben durchgeführt. Oft erlauben diese Lösch-Systeme es, unterschiedliche Lösch-Muster zu verwenden, z.B. die Gutmann-Muster [1]. Mit einem solchen Lösch-Programm kann man also sowohl Windows- als auch UNIX/LINUX-Platten löschen.

Dann ist zu prüfen, ob das Löschprogramm auch die betreffende Platten-Schnittstelle beherrschen. Bei Windows werden vorrangig IDE- bzw. ATA-Platten eingesetzt und weniger SCSI-Platten. Neuere Schnittstellen rücken nach. Da ist zu prüfen, ob das im Lösch-Programm eingesetzte Mini-Linux diese Schnittstellen beherrscht.

Wenn das sichere Lösch-Programm gezielt aber "nur" einzelne Dateien bzw. Verzeichnisse löschen soll, muß dieses Lösch-Programm unter dem vorhandenen Betriebssystem arbeiten.

Datei-Löschprogrammen machen üblicherweise einen Unterschied, ob der Benutzer ganz gezielt eine bestimmte Datei oder ob er die nicht benutzten Bereiche einer Partition löschen will. Darunter versteht man zum einen die noch nie benutzten bzw. die wieder freigegebenen Blöcke und zum anderen den Bereich innerhalb eines Blockes, der von der aktuellen Datei nicht belegt ist, also im letzten Block einer Datei alles hinter der End-of-File-Marke (EOF-Marke). Dieser Bereich wird im englischen auch Cluster Tip-Area genannt. Ansonsten kann nämlich hinter der EOF-Marke noch Information von einer vorherigen Datei schlummern. Auch diese Datei-Bruchstücke soll keiner auswerten können.

Beim Windows-NTFS Datei-System können jeder Datei (z.B. hugo.txt) noch ein sogenannter Alternate Data Stream (ADS) zugeordnet werden (z.B. hugo.txt:hacktool.exe). Win XP ab Service Pack 2 nutzt solche Zusatz-Dateien z.B. dafür aus, um dort bei Dateien, die man per Internet Explorer (IE) aus dem Internet geholt hat, die IE-Zone zu notieren, unter der die Datei geholt wurde. Dadurch kann Win XP die Benutzer immer warnen, wenn sie eine Datei ausführen wollen, die sie von extern geholt haben. In solchen Zusatz-Dateien verstecken sich aber oft auch Viren (z.B. der Dumaru-Virus). Mit den normalen Windows-Bordmitteln kann man solche NTFS-Zusatz-Dateien überhaupt nicht erkennen. Man benötigt schon Spezial-Programme dazu.
Für das sichere Löschen ist es also wichtig, ob ein Datei-Löschprogramm auch diese ADS-Zusatz-Dateien erkennt und sicher löscht.

Bei Windows XP kann man Dateien und ganze Partitionen mit Hilfe des Encrytion File Systems (EFS) verschlüsseln. Es gibt auch eigenständige Programme, die ganze Festplatten völlig transparent verschlüsseln, z.B. SafeGuard Easy von Utimaco oder WinMagic.
Sogenannte verschlüsselte Container kennt man von den lizenz-pflichigen Programmen (z.B. von PGP-Disk- oder Steganos) oder von freien Programmen (z.B. TrueCrypt [5]) oder GnuDisk).
Einzelne Dateien kann man z.B. mit PGP (lizensiert) bzw. dem freien GnuPG oder mit dem für Privat-Benutzer freien Private Crypto (von Utimaco, [6]) ) verschlüsseln.
Verschlüsselte Bereiche sind bereits durch die Verschlüsselung vor dem nachtträglich Ausspionieren weitgehend gesichert, sofern nicht der Schlüssel zur Entschlüsselung vorliegt. Bei solchen Bereichen genügt es, sie nur einmal mit Zufalls-Werten zu überschreiben.

Ein weiterer Sonderfall ist das Löschen von komprimierenden Datei-Systemen. Bei Win XP kann man das sehr einfach anfordern. Eine riesige Datei voller Einsen oder voller Nullen schrumpft dann durch die Komprimierung auf wenige Blöcke zusammen, denn oft wird bei der Komprierung angegeben, wie oft das jeweilige Muster an dieser Stelle der Datei vorkommt. Damit kann man zum Löschen von komprimierten Dateien z.B. nicht die Löschmuster von Peter Gutmann [1] verwenden, weil diese die Dateien mit ganz regelmäßigen Mustern überschreiben wollen. Der bzw. die wenigen dann noch verbliebene Blöcke einer Datei werden dann zwar noch wie vorgesehen 34 mal mit anderen Mustern überschrieben, aber nicht mehr alle ursprünglich von einer Datei belegten Blöcke. Für komprimierte Dateien empfiehlt es sich, sie nur einmal mit zufälligen Lösch-Werten zu überschreiben.

Weiterhin ist der Swap-Bereich eine Gefahr. Dorthin lagert das Betriebssystem Bereiche des RAM-Speichers aus, wenn dort für neue Prozesse Speicher-Platz benötigt wird. Der Swap-Bereich kann aber nicht gelöscht werden, solange das Betriebssystem läuft.

Auch der PC-Speicher (RAM-Speicher) enthält sensitive Informationen. Es ist mir kein Programm bekannt, daß den RAM-Speicher löscht. Der RAM-Speicher verliert aber dann seine Informationen, wenn man den Rechner ausschaltet.

Weitere Kurz-Hinweise:

13.  Externe Links