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Physik-Nobelpreis 2007 für Peter Grünberg


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Peter Grünberg vom PGI-6 erhielt im Jahr 2007 den Nobelpreis für Physik verliehen, gemeinsam mit dem französischen Forscher Albert Fert von der Universität Paris-Süd. Die beiden Physiker wurden damit für ihre Entdeckung des Riesenmagnetowiderstandseffekts (Giant Magnetoresistance Effect, GMR) geehrt. Der GMR-Effekt ermöglichte den Durchbruch zu Gigabyte-Festplatten und begründete die Zukunftstechnologie Spintronik. Als Ergebnis der Anwendung des GMR-Effektes in Leseköpfen ab 1997, weniger als zehn Jahre nach seiner Entdeckung, verdoppelte sich die jährliche Steigerungsrate der Speicherdichte von Festplatten von 60 auf fast 100 Prozent.

Riesenmagnetwiderstand (GMR)

Effekte wie der GMR treten nur in künstlichen Schichtstrukturen auf. Hierbei kommunizieren (koppeln) zwei magnetische Schichten, zum Beispiel aus Eisen, über eine Zwischenschicht miteinander. Beim GMR besteht die Mittellage aus einer nicht-ferromagnetischen, stromleitenden Schicht, zum Beispiel aus Chrom. Insbesondere diese mittlere Schicht darf nur wenige Nanometer dünn und ihre Grenzflächen müssen von bester Qualität sein. Dieser "Sandwich" reagiert empfindlich auf äußere Magnetfelder und verändert dabei stark den elektrischen Widerstand.

Weitere Informationen zum Nobelpreis 2007


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