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Nachwuchspreis für Sebastian Heedt

4. Dezember 2012

Sebastian Heedt vom PGI-9 hat für seine Diplomarbeit „Präparation und Charakterisierung von Ferromagnet/Nanodraht-Strukturen zur elektrischen Spininjektion“ einen Friedrich-Wilhelm-Preis der RWTH Aachen erhalten. Mit dem mit 500 Euro dotierten Preis zeichnet die RWTH Aachen hervorragende wissenschaftliche Leistungen ihrer Absolventinnen und Absolventen aus. Die feierliche Preisverleihung fand am 30. November in der Aula 1 der RWTH Aachen statt.

Heedt ist inzwischen Doktorand in der Arbeitsgruppe von Prof. Thomas Schäpers, der gemeinsam mit Prof. Markus Morgenstern vom 2. Physikalischen Institut B der RWTH Aachen die Diplomarbeit betreut hat. Darin hat der 26-jährige Physiker nachgewiesen, dass die Injektion von Spins mit festgelegter Orientierung in Halbleiter-Nanodrähte möglich ist. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung der so genannten Spinelektronik, die anstelle der elektrischen Ladung von Elektronen ihre magnetischen Eigenschaften, die Spins, als Informationseinheit nutzen will. Spinbasierte Transistoren als Schaltelemente sollen einmal deutlich  schnellere und energieeffizientere Schaltvorgänge ermöglichen als heutige Transistoren.

In seiner Doktorarbeit wird Heedt auf die Ergebnisse aufbauen und die Transporteigenschaften und Lebensdauern von Spins in Nanodrähten untersuchen.

Friedrich Wilhelm Preis HeedtVon links: Professor Dr. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, Professor Dr. h.c. (RUS) Dr. jur. Wolfgang Kaske, Vorsitzender Kuratorium Friedrich- Wilhelm-Stiftung sowie Aufsichtsratsvorsitzender Generali Deutschland Holding AG, Preisträger Sebastian Heedt
Copyright: Quelle: Martin Lux, RWTH Aachen


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