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Peter Grünberg Institut
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Magnetotransport

Mit Hilfe von Magnetotransportmessungen können eine Vielzahl Quantenphänomenen in Halbleiterstrukturen untersucht werden. In der Regel werden die Messungen bei tiefen Temperaturen durchgeführt. Abhängig von der benötigten Messtemperatur werden unterschiedliche Kryostatsysteme eingesetzt. Zur Erzeugung von hohen Magnetfeldern kommen oft supraleitende Magneten zum Einsatz.

Zur Erzeugung tiefster Temperaturen stehen ein Oxford Kelvinox 200 und ein Leiden Cryogenics zur Verfügung mit Basistemperaturen von etwa 10 mK. Bei diesen Mischkryostaten wird ein Gemisch aus He-3 und He-4 zur Kühlung eingesetzt. Bei tiefen Temperaturen gibt es eine Separation in eine He-3 reiche und eine He-3 arme Phasen. Die Kühlwirkung kommt dadurch zustande, dass He-3 aus der He-3 reichen Phase in die He-3 arme Phase transferiert wird. Die Kryostat ist mit supraleitenden Magneten ausgestattet

Leiden Cryogenics MischkryostatLeiden Cryogenics Mischkryostat


Für Messungen bis hinunter zu 300 mK kommt ein He-3 Kryostat zum Einsatz, welcher mit einem 8 T Magneten ausgestattet ist. Die Kühlwirkung kommt dabei zustande, dass zuvor verflüssigtes He-3 mittels einer Sorptionspumpe abgepummt wird.

He-3 KryostatOxford He-3 Kryostat


Neben den oben genannten Systemen ist es auch möglich mittels eines He-4 Durchflusskryostaten Messungen von He-Temperatur (4 K) bis hinauf zu Raumtemperatur durchzuführen. Bei diesem Messaufbau steht ein Magnet mit einem Feld bis 0.5 T zur Verfügung.

Kontakt

Prof. Dr. Thomas Schäpers


Servicemenü

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