Suche

zur Hauptseite

Navigation und Service


Terrestrische Systeme

Die intensivere Landnutzung und eine immer massivere Flächenkonkurrenz durch die Biomasseproduktion zur Rohstoff- und Energieerzeugung führen ebenso wie der vorhergesagte Klimawandel zu einer Veränderung unserer Ökosysteme.

Der vermehrte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Dünger sowie die langfristige Veränderung von Niederschlags- und Temperaturmustern beeinflussen die biogeochemischen Stoffflüsse in terrestrischen Systemen nachhaltig. Die Erforschung der Auswirkungen dieser Entwicklung und der Anpassungsfähigkeit terrestrischer Systeme an Veränderungen ist eine Voraussetzung für den nachhaltigen Schutz von Böden und Trinkwasser.

MessaufbautenMessaufbauten auf der TERENO-Freilandversuchsfläche Selhausen.
Quelle: Forschungszentrum Jülich

Jülicher Wissenschaftler untersuchen die hydrologischen und biogeochemischen Prozesse in terrestrischen Systemen. Im Mittelpunkt stehen der Verbleib und das Verhalten anthropogener Stoffe sowie die Aufklärung von Stoffaustauschprozessen im Kontinuum Boden-Pflanze-Atmosphäre und die Kreisläufe wichtiger Stoffe. Mithilfe einer Kombination von Experiment, Modellierung und innovativen Beobachtungs­technologien werden Prozesse im kleinen wie großen Maßstab untersucht, um Managementempfehlungen zur nachhaltigen und ressourcen­schonenden Nutzung von Böden und Wasser auf naturwissenschaftlicher Basis zu ermöglichen. Experimentelle Arbeiten mit modernsten Methoden im Labor-, Lysimeter- und Feldmaßstab und der Betrieb experimenteller Plattformen bilden die Basis für die Entwicklung terrestrischer Modelle, die Vorhersagen über den Einfluss von Änderungen der Landnutzung und des Klimas auf Ökosysteme erlauben.

Globaler Klimawandel regional unter Beobachtung: Interview mit Prof. Harry Vereecken

TERENO: TERrestrial ENvironmental Observatories


Servicemenü

Homepage