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Fusionsrechner HPC-FF

Der dritte im Bunde ist der erste Supercomputer speziell für die europäische Fusionsforschung. Die Fusionsforscher wollen mit dem Supercomputer HPC-FF die komplexen Mechanismen in der 100 Millionen Grad heißen Fusionsmaterie, dem Plasma, im Innern des Fusionsreaktor ITER besser verstehen. Unverzichtbar ist Supercomputing zum Beispiel für das Verständnis turbulenter Prozesse, die die Auskopplung von Energie aus dem Plasma bestimmen.

HPC-FF besteht aus 1080 Rechenknoten, die jeweils mit zwei Nehalem-EP-Quadcore Prozessoren von Intel ausgestattet sind. Die insgesamt 8640 wassergekühlten Prozessorkerne besitzen eine Taktrate von je 2,93 GHz, sie können auf ca. 24 Terabyte Gesamt-Hauptspeicher zugreifen. Finanziert wird HPC-FF von der Europäischen Kommission, der Europäischen Fusionsgemeinschaft EFDA und dem Forschungszentrum Jülich. JUROPA und HPC-FF sind technisch verwandt und lassen sich bei Bedarf zusammen betreiben.

High Performance ComputerHPC-FF
Quelle: Forschungszentrum Jülich

High Performance ComputerHPC-FF
Quelle: Forschungszentrum Jülich

Technische Daten:

Name: HPC-FF (High Performance Computing for Fusion)
Rechenleistung: 101 Teraflop/s
Prozessornodes: 1080 mit je zwei Prozessoren
Prozessortyp: Intel Xeon X5570 (Nehalem-EP) quad-core, 2.93 GHz
Hauptspeicher: 24 Terabyte

Festplatten und Bandspeicher werden in Jülich allen Supercomputer über den Server JUST zur Verfügung gestellt. Zurzeit hält dieser 6 Petabyte an Festplattenplatz und 10 Petabyte an Bandspeicher bereit.


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