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Professionelle Unterstützung der wissen­schaft­lichen Nutzer

Nutzung der Supercomputer

Rund 200 Forscherteams erhalten pro Jahr Zugang zu einem der Jülicher Supercomputer, zu JUQUEEN sogar nur ein Bruchteil davon. Prinzipiell könnte zwar europaweit jeder Forscher die Jülicher Supercomputern nutzen, aber die eingereichten Anträge übersteigen die verfügbare Rechenzeit bereits um das Fünf- bis Siebenfache.

Vergabe von Supercomputing-Ressourcen

Daher bewertet der international besetzte wissenschaftliche Gutachterrat des John von Neumann Instituts für Computing (NIC) die eingereichten Anträge und spricht Empfehlungen für die Bewilligung von Supercomputer-Ressourcen aus. Zwei Kriterien spielen bei der Beurteilung eine besondere Rolle: Verspricht das Projekt neue und relevante Erkenntnisse? Und lässt es sich effizient auf einem großen Supercomputer bearbeiten?

Wissenschaftler, die an den Jülicher Rechnern arbeiten, erhalten professionelle Unterstützung vom Jülich Supercomputing Centre (JSC), dessen Spezialisten Algorithmen der Fachwissenschaften optimiert sowie Software-Werkzeuge für die Analyse großer Datenmengen erarbeitet.

Unterschiedliche Anforderungen an die Rechner

So unterschiedlich die wissenschaftlichen Herausforderungen, so verschieden sind auch die Anforderungen an die Rechner, die zu ihrer Lösung herangezogen werden können. Während Simulationen in der Hirnforschung wie im Human Brain Project oder aus dem Bereich der Klimaforschung ganz wesentlich auf eine hohe Hauptspeicherkapazität angewiesen sind, benötigen Quantenrechnungen in der Nanoelektronik eine extrem hohe Rechenleistung. Probleme der Datenanalyse wiederum lassen sich am besten mithilfe von Clustercomputern lösen, die zum Teil mit Grafikchips beschleunigt werden. Ein Beispiel ist die Analyse der Daten des Alpha-Magnet-Spektrometer-Experiments (AMS) der Internationalen Raumstation am JSC für die Suche nach Antimaterie im Weltraum.

Auf allen diesen Systemen müssen maßgeschneiderte Lösungen entwickelt und eingesetzt werden. Nur dann ist die höchste Ausnutzung der teuren Ressourcen garantiert. Dies gelingt vor Ort durch die Expertise der auf einzelne Fachgebiete spezialisierten "Simulation Laboratories" und der Querschnittsgruppen in Methodik, Algorithmik, Optimierung, Analyse und Visualisierung. Extern werden die Benutzer
belange in nationalen oder internationalen Gremien und Projekten vertreten, wie dem Gauss Centre for Supercomputing (GCS) oder dem europäischen HPC-Verbund "Partnership for Advanced Computing in Europe" (PRACE). Gerade diese umfassende Unterstützung der Nutzer sowie die gleichzeitige Fokussierung auf thematische Schwerpunkte sind eine Stärke des JSC.

Weitere Informationen

Jülich Supercomputing Centre

John von Neumann Instituts für Computing (NIC)

zur Beantragung von Rechenzeit (JSC)

zu den Simulation Laboratories (JSC)


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