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Supercomputer – "Teleskop" in die Zukunft

Supercomputer haben einen festen Platz im Alltag der Wissenschaft. Wie sich Proteine im Körper entfalten, wie Halbleiter funktionieren, wie Wasserdampf in die Stratosphäre aufsteigt oder wie sich Galaxien formen - das alles wird bereits auf Superrechnern simuliert. Supercomputer können damit im übertragenen Sinn als "Mikroskop" oder "Teleskop" den Blick in unerforschte Regionen öffnen und so Erkenntnissprünge ermöglichen.

Supercomputer öffnen die Tür zu Fortschritten, die allein auf dem klassischen Weg über Theorie und Experiment nicht zu erreichen wären. Supercomputing ist damit eines der wichtigsten Universal-Werkzeuge der heutigen Wissenschaft, um die großen gesellschaftlich relevanten Herausforderungen der Zukunft zu lösen.

Das Forschungszentrum Jülich ist ein führender europäischer Standort von Supercomputern und bietet eine Rechenleistung der Weltspitze, darunter JUQUEEN, der derzeit einer der schnellsten Rechner Europas, QPACE, der weltweit energieeffizienteste Supercomputer, sowie JURECA und HPC-FF, die Spitzenreiter in punkto Flexibilität. Jülicher Experten haben das Know-how, Rechner dieser Klasse zu entwickeln, gemeinsam mit Industriepartnern zu bauen, sie bis an ihr Limit auszureizen und ihre Leistung für unterschiedlichste Fragen der Forschung zu erschließen.

Der Jülicher Supercomputer JUGENE war der erste Rechner der Petaflop-Klasse in Europa. 2012 wurde er durch JUQUEEN ersetzt, welcher über eine maximale Rechenleistung von 5,9 Petflops verfügt - das entspricht fast 6 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde.

Jülich stellt den europaweit besten Forscherinnen und Forschern Rechenzeit und Know-how für die aussichtsreichsten Projekte zur Verfügung. Der Erfolg dieser Projekte zeigt sich in über 250 Publikationen pro Jahr, darunter diverse Veröffentlichungen in Nature und Science.

Das Forschungszentrum Jülich ist Mitbegründer und starker gestaltender Partner des Gauss Centre für Supercomputing (GCS). Gefördert durch Bundes- und Landesmittel sichert das GCS der deutschen Wissenschaft den Zugang zu einer Infrastruktur von Supercomputern der höchsten Leistungsklasse.

Die einzigartigen Supercomputer-Ressourcen des Forschungszentrums machen das Forschungszentrum zu einem attraktiven Standort für Simulationswissenschaftler von Weltrang, die solche Ressourcen für ihre Forschung benötigen sowie für Forschergruppen aus der Region, wie z. B. die Theoretische Hochenergiephysik in Bielefeld, Münster und Wuppertal, die Theoretische Chemie in Bochum und Mülheim, oder die Strömungsforschung und Turbinenentwicklung in Aachen.


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