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Alzheimersche Demenz

Über 1,2 Millionen Menschen in Deutschland leiden heute an der Alzheimerschen Demenz, weltweit sind es Schätzungen zufolge mehr als 24 Millionen. Im Krankheitsverlauf leiden Patienten unter dem immer stärker werdenden Verlust ihres Gedächtnisses und anderer kognitiver Fähigkeiten. Steigende Betroffenenzahlen, das Leid von Erkrankten und Angehörigen und die schon heute enormen volkswirtschaftliche Kosten machen "Alzheimer" zu einer der drängendsten Herausforderungen der Gesundheitsforschung.

Identifizierung von Amyloid-beta-Oligomeren

Frühdiagnose mit fluoreszierenden Antikörpern

Die Alzheimersche Demenz lässt sich mit heutigen Methoden erst diagnostizieren, wenn sie schon sehr weit fortgeschritten ist. Ein neues am Forschungszentrum Jülich und der Universität Düsseldorf entwickeltes Verfahren soll es erstmals ermöglichen, Diagnosen lange vor dem Ausbruch der Symptome zu stellen. Die als Krankheitsauslöser geltenden Proteinverbindungen werden dabei mit fluoreszierenden Antikörpern sichtbar gemacht.

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Schematische Darstellung

Wirkstoffforschung für die Alzheimer-Therapie

Als Auslöser von Alzheimer werden Aggregate des Amyloid-beta-Peptides (Aβ) verantwortlich gemacht. Zunächst als einzelne Moleküle harmlos, können sich die Aβ-Moleküle im Gehirn zu kleineren löslichen Aggregaten verbinden und als große Plaques zwischen den Nervenzellen ablagern, die schließlich zugrunde gehen. Jülicher Forscher haben deshalb einen neuartigen Wirkstoffkandidaten entwickelt, der in diesen Prozess gezielt eingreift.

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