Vor 40 Jahren: Erste Weltklimakonferenz

Es ist das Jahr 1979. Die Bundesrepublik wird 30 Jahre alt und Karl Carstens ihr fünfter Präsident. In Norddeutschland wütet Anfang Februar ein schwerer Schneesturm – bereits der zweite seit Jahresbeginn. Einzelnes Wetterextrem oder Klimawandel? Eine Frage, die auch die Wissenschaftler beschäftigte, die sich zeitgleich etwa 1000 Kilometer weiter südwestlich zur ersten Weltklimakonferenz in Genf trafen.

Deal mit Wissenschaftsverlag Wiley abgeschlossen

Seit knapp zwei Jahren verhandeln die deutschen Wissenschaftsorganisationen unter dem Dach des Projekts DEAL mit den großen Wissenschaftsverlagen Elsevier, Wiley und SpringerNature über bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals). Nun wurde ein erster erfolgreicher Vertragsabschluss erreicht.

Wirkstoffkandidat geht in nächste Prüfungsphase

Der im FZ Jülich entwickelte Alzheimer-Wirkstoff-Kandidat PRI-002 geht in die nächste Prüfungsphase: Am 8. Januar wurde den ersten gesunden Probanden die erste Tagesdosis des Wirkstoffs verabreicht – Beginn der klinischen Phase Ib der Studie. Ziel ist es, die Sicherheit der Prüfsubstanz für vier aufeinander folgende Wochen täglicher Verabreichung zu demonstrieren.

Volle Kraft voraus!

Frischen Lesestoff bietet die aktuelle Ausgabe des Forschungs­magazins "effzett". Dieses Mal geht es um den Stand beim Wettlauf um den ersten Quantencomputer. Weitere spannende Themen: Was verraten Hirnscans über Persönlichkeitsmerk­male? Und wie können Mikrowellen genutzt werden, um den Energieverbrauch in der Industrie zu verringern?

Rekord: Brennstoffzelle erreicht mehr als 11 Jahre Lebensdauer

Die 100.000 Stunden Lebensdauer hatten sie noch abgewartet, dann leiteten Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich vor einigen Tagen schrittweise das Ende ihres Langzeitversuchs ein. Über zehneinhalb Jahre lang lieferte die Hochtemperatur-Brennstoffzelle während dieser Zeit Strom, so lange wie noch keine andere Hochtemperatur-Brennstoffzelle zuvor.

Stickoxid-Rechner des Forschungszentrums Jülich

Wissenschaftler des FZ Jülich haben einen Stickoxid-Rechner vorgestellt, mit dem man die Stickoxid-Belastung an jeder deutschen Messstelle im zeitlichen Verlauf ganz selbst herausfinden kann. Das Online-Tool ist frei zugänglich und nutzt die offiziellen Messwerte des Umweltbundesamts.

„Stickoxide und Feinstaub sind heute das Hauptproblem“

Vor 40 Jahren gab es in Deutschland den ersten Smog-Alarm. Seither hat sich die Luftqualität stark verbessert. Welche Maßnahmen halfen und wie heute Emissionen aus dem Verkehr die Luft belasten, erläutert Prof. Astrid Kiendler-Scharr, Direktorin am Institut für Troposphärenforschung des Forschungszentrums Jülich, im Interview.

Wie Gletscher gleiten

Der Jülicher Physiker Bo Persson hat eine Theorie zum Gleiten von Gletschereis auf felsigem Boden vorgestellt. Glaziologen könnten mit ihr jene Computermodelle verbessern, mit denen sie das Fließtempo und das Abschmelzen der Gletscher vorhersagen. Dies ist wichtig um abzusehen, wie sich künftig der Klimawandel auf Gletscher und Meeresspiegel auswirken wird.

Blätterfunktion

Alles im Fluss

Weltweit steigt die Verschmutzung von Meeren, Flüssen und Seen durch Plastikmüll. In zwei Verbundprojekten wollen Forscher nun erstmals ökosystemübergreifend herausfinden, wie viel Mikroplastik über Weser und Warnow in Nord- und Ostsee gelangt. Mit dabei: Jülicher Wissenschaftler.