„Stickoxide und Feinstaub sind heute das Hauptproblem“

Vor 40 Jahren gab es in Deutschland den ersten Smog-Alarm. Seither hat sich die Luftqualität stark verbessert. Welche Maßnahmen halfen und wie heute Emissionen aus dem Verkehr die Luft belasten, erläutert Prof. Astrid Kiendler-Scharr, Direktorin am Institut für Troposphärenforschung des Forschungszentrums Jülich, im Interview.

Wie Gletscher gleiten

Der Jülicher Physiker Bo Persson hat eine Theorie zum Gleiten von Gletschereis auf felsigem Boden vorgestellt. Glaziologen könnten mit ihr jene Computermodelle verbessern, mit denen sie das Fließtempo und das Abschmelzen der Gletscher vorhersagen. Dies ist wichtig um abzusehen, wie sich künftig der Klimawandel auf Gletscher und Meeresspiegel auswirken wird.

Deal mit Wissenschaftsverlag Wiley abgeschlossen

Seit knapp zwei Jahren verhandeln die deutschen Wissenschaftsorganisationen unter dem Dach des Projekts DEAL mit den großen Wissenschaftsverlagen Elsevier, Wiley und SpringerNature über bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals). Nun wurde ein erster erfolgreicher Vertragsabschluss erreicht.

Wirkstoffkandidat geht in nächste Prüfungsphase

Der im FZ Jülich entwickelte Alzheimer-Wirkstoff-Kandidat PRI-002 geht in die nächste Prüfungsphase: Am 8. Januar wurde den ersten gesunden Probanden die erste Tagesdosis des Wirkstoffs verabreicht – Beginn der klinischen Phase Ib der Studie. Ziel ist es, die Sicherheit der Prüfsubstanz für vier aufeinander folgende Wochen täglicher Verabreichung zu demonstrieren.

Volle Kraft voraus!

Frischen Lesestoff bietet die aktuelle Ausgabe des Forschungs­magazins "effzett". Dieses Mal geht es um den Stand beim Wettlauf um den ersten Quantencomputer. Weitere spannende Themen: Was verraten Hirnscans über Persönlichkeitsmerk­male? Und wie können Mikrowellen genutzt werden, um den Energieverbrauch in der Industrie zu verringern?

Schmeckt's?

Über das Schmecken ist noch recht wenig bekannt. Wissen wir beispielsweise sofort, wenn wir etwas schmecken, was es ist? Oder braucht unser Gehirn dazu eine gewisse "Verarbeitungszeit"? Die Geschmacksforscherin Kathrin Ohla hat dies in verschiedenen Studien untersucht und die Resultate in der Zeitschrift eNeuro veröffentlicht. Das Überraschende: Es hängt vom Geschmack ab, wie schnell wir ihn erkennen.

Blätterfunktion

Wie Primzahlen helfen, den Quantencomputer zu verbessern

Wissenschaftler des Jülich Supercomputing Centre haben einen neuen Weltrekord aufgestellt: Sie simulierten einen Quantencomputer mit 48 Qubits. Um die Belastungsgrenzen ihres simulierten Quantenrechners zu testen, verwendeten sie ein Verfahren, das höchste Rechenkapazitäten erfordert: Die Primfaktorenzerlegung großer Zahlen.