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Dr. Georg Schaumann

Leiter des Gründungsprojektes "SenseUp" am Institut für Bio- und Geowissenschaften

Dr. Georg Schaumann arbeitet im Institut für Bio- und Geowissenschaften (IBG-1: Biotechnologie) als Leiter eines Gründungsprojektes im Bereich der Biotechnologie. Schwerpunkt der Arbeit ist die Entwicklung neuartiger molekularbiologischer Techniken für die genetische Optimierung mikrobieller Produktionsstämme, die weltweit in der industriellen Biotechnologie eingesetzt werden um Grund- und Feinchemikalien herzustellen. Aktuell betreut er gemeinsam mit einem Kollegen vier Mitarbeiter und überführt deren Arbeiten in die kommerzielle Anwendung.

Was gefällt Ihnen an der angewandten Forschung?

Es reizt mich mit eigenen Ideen und Entwicklungen Probleme zu lösen, neue Möglichkeiten zu schaffen und Vorhandenes zu verbessern. Durch die Nähe zur konkreten Anwendung ist der Lohn dieser Arbeit, der generierte Mehrwert, direkt sichtbar, z.B. in Form effizienterer Herstellungsprozesse. Das spornt mich an und motiviert mich, diesen Mehrwert immer wieder zu suchen und zu maximieren.

Ab wann war für Sie klar, dass Sie vom Forscher zum Unternehmer werden wollen?

Das war ein langwieriger und turbulenter Entscheidungsweg. Schon beim Abschluss des Biologiestudiums war ich mir sicher, in der angewandten Forschung arbeiten zu wollen, da mich die Nähe zum tatsächlichen industriellen Prozess schon immer gereizt hat. Unternehmerische Gedanken waren mir damals aber noch fremd. Erst im Laufe der Promotion entstand der Wunsch, die mit einem Kollegen entwickelte Technologie nicht in der Schublade verschwinden zu lassen, sondern über den Wissensgewinn hinaus etwas daraus zu machen. Als ich im zweiten Jahr der Promotion erste Schritte in Richtung Firmengründung ging, wurde mir schnell klar, dass dies genau das Richtige für mich ist.

Wie sind Sie zum Forschungszentrum Jülich gekommen?

Ich bin eher zufällig auf das Forschungszentrum aufmerksam geworden. Ein heutiger Kollege hat mich auf Einstiegsmöglichkeiten im Institut für Bio-und Geowissenschaften aufmerksam gemacht und meine Unterlagen dann dem Institutsleiter zukommen lassen. Der lud mich nach Jülich ein und nach einem kurzen Gespräch mit ihm und der Arbeitsgruppe war mir klar, dass ich hier arbeiten möchte. Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

Was ist für Sie das Besondere am Forschungszentrum Jülich?

Das Forschungszentrum gibt einem unvergleichliche Möglichkeiten, eigene Ideen in die Tat umzusetzen. Dazu tragen die moderne und umfassende technologische Ausstattung, sowie die Möglichkeit des direkten Austauschs mit unterschiedlichsten Fachbereichen bei. Während meiner Dissertation musste ich keine einzige Idee mangels verfügbarer Expertise oder Ausstattung verwerfen, immer gab es auf dem Campus den passenden Ansprechpartner – das ist ein Privileg.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich treffe Freunde zum Diskutieren, Joggen, Radfahren und Leben genießen.


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