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Dr. Tsvetelina Merdzhanova

Gruppenleiterin im Institut für Energie- und Klimaforschung

Dr. Tsvetelina Merdzhanova arbeitet als Gruppenleiterin im Institut für Energie- und Klimaforschung, im Bereich der Photovoltaik (IEK-5). Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Untersuchung von physikalischen Grundlagen und die Erforschung von Materialien und deren Einsatz für effiziente und preisgünstige Silizium-Dünnfilmsolarzellen und Module. Aktuell betreut sie in ihrer Gruppe sieben Kollegen und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Was gefällt Ihnen an der Forschung?

Es ist schön, dass in der Forschung immer wieder neue Herausforderungen auf mich warten. Ich habe das Gefühl, dass ich niemals stehen bleibe und immer einen Schritt weiterkomme. Wenn ein Versuch nach Plan verläuft und die eigenen Hypothesen durch die Ergebnisse bestätigt werden, ist das gut. Interessanter ist es allerdings, wenn genau das nicht eintrifft und man vor ein neues Rätsel gestellt wird. In solchen Momenten lerne ich sehr viel und bin um eine Erkenntnis reicher. Darüber hinaus freue ich mich immer wieder, wenn ich die Entwicklung meiner Gruppe sehe und die einzelnen Personen auf ihrem Weg durch die Wissenschaft begleiten kann.

Ab wann war für Sie klar, dass Sie in die Forschung gehen wollten?

Bereits während meines Studiums (Physikochemie) an der Universität Sofia (Bulgarien) war ich immer sehr neugierig und wollte alles genau erforschen und Erklärungen für bestimmte Gegebenheiten finden. Nach meinem Studium habe ich im Forschungszentrum Jülich promoviert und bin zunächst in die Industrie gewechselt. Vor allem durch diesen Einblick ist mir klar geworden, dass ich dauerhaft in der Forschung arbeiten möchte, denn in der Forschung ist es möglich, freier an Forschungsthemen heranzugehen und sie bis ins Detail zu ergründen.

Wie sind Sie zum Forschungszentrum Jülich gekommen?

Zu allererst wurde ich durch meine damalige Professorin auf das Forschungszentrum Jülich und seinen guten Ruf aufmerksam gemacht. Nach meinem Master habe ich mich dann auf eine Doktorandenstelle in Jülich beworben und diese auch erhalten. Danach habe ich allerdings unter anderem einige Jahre in der Industrie gearbeitet, bevor ich dann im Jahr 2009 nach Jülich zurückgekehrt bin.

Was ist für Sie das Besondere am Forschungszentrum Jülich?

Für das Forschungszentrum Jülich sprechen viele Gründe. Zum einen finde ich es super, dass hier nicht nur Grundlagenforschung betrieben wird, sondern auch die unmittelbare Anwendung gegeben ist. Darüber hinaus hat das Forschungszentrum Jülich einfach eine tolle Infrastruktur. Die technische Ausstattung ist super und die umfangreiche Bibliothek für unsere Forschungsprojekte sehr wichtig. Darüber hinaus ist Jülich sehr nah zu Aachen, wodurch wir Top-Studenten für Promotionen oder Masterarbeiten gewinnen können. Ein weiterer Grund ist sicherlich auch die Chancengleichheit für Frauen, die in der Wissenschaft arbeiten wollen. Das Forschungszentrum tut sehr viel für diesen Bereich und das Thema Gleichberechtigung ist allseits präsent.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich gehe gerne joggen oder schwimmen. Außerdem reise ich gern nach Afrika, Asien und Süd-Amerika.


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