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Kurznachrichten Oktober 2009


Drei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen in Jülich gefördert

Die Helmholtz-Gemeinschaft und das Forschungszentrum Jülich fördern drei neue Nachwuchsgruppen in Jülich mit insgesamt 5,2 Millionen Euro. Fünf Jahre lang können die Wissenschaftler eine eigene Gruppe aufbauen und ihre Forschungsvorhaben vorantreiben. Nach positiver Evaluation haben sie dann die Aussicht auf eine unbefristete Anstellung.

Dr. Carolin Huhn wird zur Untersuchung komplexer biologischer Systeme eine neue analytische Plattform aufbauen, die für unterschiedlichste Fragestellungen in Medizin, Umweltwissenschaften und Biotechnologie eingesetzt werden kann. Ihre Forschungen wird sie in Kooperation mit der Universität Münster durchführen.

Dr. Roswitha Zeis will mit Forschern der RWTH Aachen die Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit der Hochtemperatur-Polymerelektrolyt-Brennstoffzelle soweit verbessern, dass der Sprung aus dem Labor in die Anwendung gelingt.

Dr. Thomas Nevian von der Universität Bern wird als Nachwuchsgruppenleiter in Jülich durch optische Methoden, die er mit elektrophysiologischen Messmethoden kombiniert, funktionell bedeutende zelluläre Veränderungen im Gehirn analysieren können.

In Jülich profitieren bereits 10 Nachwuchsforscher von dieser Art der Förderung. Deutschlandweit werden derzeit 80 Helmholtz- Nachwuchsgruppen mit insgesamt über 46 Millionen Euro gefördert. 20 neue Gruppen kommen jetzt dazu.


Amerikanische Stipendiaten regelmäßig in Jülich

Der Verbund der US-amerikanischen Nanotechnik-Institute NNIN schickt seine besten Studenten ins Forschungszentrum. Die Stipendiaten absolvieren einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt an den Jülicher Instituten für Bio- und Nanotechnologie sowie Festkörperforschung, wo sie sich an der Entwicklung neuartiger Konzepte für die Informationstechnologie von morgen beteiligen. In diesem Jahr haben sich vier junge Leute aus den USA unter den Top-Adressen weltweit für den Aufenthalt in Jülich entschieden. "Ich empfinde es als große Auszeichnung, dass ich hier in Jülich die Gelegenheit habe, Forschung zu betreiben", sagt Jennifer Hou, eine von vier jungen Forscherinnen und Forschern, die in diesem Jahr zu Gast waren. Aufgrund seiner exzellenten Forschung ist Jülich seit 2008 ein fester Bestandteil des Angebots der NNIN.

Vier junge Amerikaner haben die Gelegenheit genutzt, in Jülich einen Forschungsaufenthalt zu machen: (v.l.) Adam Schofield, Kishmore Padmaraju, Jose Gueverra, Jennifer Hou. Foto: Forschungszentrum Jülich.

gruppenfoto_stipendiaten_470x470_jpgVier junge Amerikaner haben die Gelegenheit genutzt, in Jülich einen Forschungsaufenthalt zu machen: (v.l.) Adam Schofield, Kishmore Padmaraju, Jose Gueverra, Jennifer Hou.
Copyright: Forschungszentrum Jülich


Dr. Bei Wu unterstützt Arbeitsgruppe der ZCH

Neu im Team von Dr. habil. J. Sabine Becker in der Zentralabteilung für Chemische Analysen (ZCH) ist seit dem 1. Oktober Dr. Bei Wu. Die Ingenieurin von der Zhejiang University im chinesischen Hangzhou erhielt als Postdoc ein zweijähriges Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung. Bei Wu verstärkt Beckers Arbeitsgruppe in der Demenzforschung. Ein wesentliches Ziel des Teams ist es, bildgebende Verfahren mit Nanometer-Auflösung zu entwickeln. Damit ließe sich zum Beispiel genau bestimmen, in welcher Menge sich Metalle in einzelnen Zellen und Zellorganellen in erkranktem und gesundem Gehirn verteilen. Die Wissenschaftler werden auch die Struktur von Metallproteinen entschlüsseln.

Die Webseiten der ZCH


Aktuelle Termine

Auf Seite http://www2.fz-juelich.de/termine finden Sie aktuelle Konferenzen und Veranstaltungen im und mit dem Forschungszentrum Jülich, unter anderem:

Deutsch-chinesischer Workshop: Environmental Impacts of the Yangtze Three Gorges Project - Quality Aspects of Water

25. bis 26. Oktober 2009, Wuhan, China

Im Rahmen des Yangtze-Projekts beobachten internationale Forschergruppen die Umweltveränderungen in China am Fluss Yangtze als Folge der Errichtung des Drei-Schluchten-Staudamms. Das Forschungszentrum koordiniert die Arbeiten zu Themen wie etwa Gewässerqualität, Vegetation, Hangrutschungen und Frühwarnsystem sowie Auswirkungen des Landnutzungswandels. Ziel des aktuellen Workshops ist es, die bisher in beiden Ländern durchgeführten Forschungsarbeiten gemeinschaftlich zu diskutieren, mögliche Handlungsempfehlungen abzuleiten und die zukünftige Forschung abzustimmen. Der Workshop findet im Rahmen des deutsch-chinesischen Jahres der Wissenschaft und Bildung statt und wird mit Förderung seitens des Bundesforschungsministeriums durch das Changjiang Water Resources Protection Institute und das Forschungszentrum Jülich organisiert.


11. Jülicher Werkstoffsymposium
Materialien für die Wärmedämmschichten der Zukunft

9. bis 10. November 2009, Forschungszentrum Jülich

Moderne Materialien schützen Kraftwerksturbinen vor den heißen Gasen und Dämpfen. Nur so werden die hohen Wirkungsgrade moderner Anlagen erreicht. Das Symposium versammelt die führenden Experten auf dem Gebiet und bietet die Gelegenheit, sich über diese spannende Technologie zu informieren.



Pressekontakt

Kosta Schinarakis
Tel. 02461 61-4771
E-Mail:k.schinarakis@fz-juelich.de


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