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Kurznachrichten September 2012

Max Auwärter-Preis für Nachwuchswissenschaftler

Giuseppe Mercurio vom Jülicher Peter Grünberg Institut, Bereich Functional Nanostructures at Surfaces, erhält für seine Doktorarbeit den diesjährigen Max Auwärter-Preis. Mit der Auszeichnung honoriert die gleichnamige Stiftung in Balzers im Fürstentum Liechtenstein alle zwei Jahre eine "signifikante wissenschaftliche Arbeit auf den Gebieten der Oberflächenphysik, der Grenzflächenchemie und der anorganischen sowie organischen dünnen Schichten". Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bis 35 Jahre vergeben. Mercurio untersuchte die Absorptionsgeometrie von Molekülen auf Metalloberflächen an der ESRF (European Synchrotron Radiation Facility) in Grenoble.

Informationen zum Peter Grünberg Institut – Functional Nanostructures at Surfaces (PGI-3):
http://www.fz-juelich.de/pgi/pgi-3/EN/Home/home_node.html

Humboldt-Stipendiatinnen am Forschungszentrum

Zwei Physikerinnen arbeiten als Stipendiatinnen der Humboldt-Stiftung in den nächsten zwei Jahren am Peter Grünberg Institut des Forschungszentrums Jülich. Dr. Yulieth Arango und Dr. Irene Aguilera sind in den neuen (virtuellen) Institutsbereich für topologische Isolatoren (VITI) eingebunden, der von Prof. Thomas Schäpers geleitet wird. Dort werden neuartige Materialien mit großem Potenzial für Anwendungen in den Informationstechnologien erforscht.

Topologische Isolatoren sind im Materialinneren Isolatoren, aber an ihren Oberflächen und Rändern leiten sie elektrischen Strom. Strom fließt dort wie auf Schienen – topologische Isolatoren können dadurch den Strom schneller, mit geringerem Widerstand und weniger Wärmeentwicklung leiten als herkömmliche Materialien, durch die sich die Elektronen im Zickzack bewegen müssen. Diese einmalige Eigenschaft macht die neue Materialklasse so interessant für Grundlagenforschung und Anwendung.

Yulieth Arango ist Absolventin der Universidad Nacional de Colombia in Manizales in Kolumbien. Die Wissenschaftlerin untersucht bei Prof. Detlev Grützmacher am Institutsbereich für Halbleiter-Nanoelektronik mit dem Rastertunnelmikroskop und über Transportmessungen die strukturellen Eigenschaften von Schichten topologischer Isolatoren und die elektronischen Eigenschaften ihrer Oberflächenzustände. Dr. Irene Aguilera hat am Institut für Solarenergie der Universidad Politecnica de Madrid promoviert. In der Gruppe von Prof. Stefan Blügel am Institutsbereich für Quanten-Theorie der Materialien wird sie mit Methoden der theoretischen Physik nach Materialien für topologische Isolatoren suchen und deren elektronischen Aufbau und ihre Fähigkeit, Strom zu leiten, analysieren.

Informationen zum Peter Grünberg Institut - Quanten-Theorie der Materialien (PGI-1/IAS-1):
http://www.fz-juelich.de/pgi/pgi-1/DE/Home/home_node.html

Informationen zum Peter Grünberg Institut – Halbleiter-Nanoelektronik (PGI-9):
http://www.fz-juelich.de/pgi/pgi-9/DE/Home/home_node.html

Informationen zum Virtuellen Institut für topologische Isolatoren:
http://www.fz-juelich.de/pgi/pgi-9/DE/Aktuelles/Meldungen/Dokumente/VITI-2012-DE.html

Dürener Schullabor neu eröffnet

Junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern – das ist das Ziel des Kooperationsprojekts "Schule (er)lebt Forschung" der Anne-Frank-Gesamtschule Düren und des Schülerlabors JuLab des Forschungszentrums Jülich. Schule und Forschung sollen eng verknüpft werden, die Schüler selbständig experimentieren können. Mit Unterstützung von RWE Power wurde das Biologielabor der Dürener Schule modernisiert und zum Schuljahresbeginn neu eröffnet. Zum Inventar zählen nun Geräte wie ein Spektralfotometer und die Ausstattung für zeitgemäßes mikrobiologisches Arbeiten. Zusätzlich werden mobile Experimentierkoffer entwickelt, mit denen bald auch Schüler anderer Schulen in der Region spannende Versuche durchführen können.

Zur Einweihung des modernisierten Labors demonstrierten Schülerinnen und Schüler einen Versuch zur Fotosynthese. Mit dem Präsentieren und Erklären von wissenschaftlichen Zusammenhängen haben sie schon Erfahrung gesammelt: Im Juni führten die Jugendlichen NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze in Niederaußem vor, wie Mikroorganismen Kohlendioxid zu Wertstoffen umwandeln. "Es ist das Besondere an 'Schule (er)lebt Forschung', dass Wissenschaft sowohl im Umfeld der Schule als auch in einer realen Forschungsumgebung wie in Jülich erlebbar gemacht wird. Erste Ergebnisse zur Evaluation des Pilotprojektes zeigen, dass das Lernen in so unterschiedlichen Umgebungen besonders nachhaltig für Naturwissenschaften motivieren kann", betont Karl Sobotta, Leiter des JuLab.

Um den Schülerinnen und Schülern einen besonders intensiven Einblick in die aktuelle naturwissenschaftliche Forschung zu ermöglichen, bietet das JuLab ausgewählte Labortage an. Die Teilnehmer besuchen die zum jeweiligen Thema passenden Institute des Forschungszentrums, begegnen dabei "richtigen" Wissenschaftlern und erleben so den realen Forschungsalltag.

Informationen zum Schülerlabor und seinen Angeboten:
http://www.fz-juelich.de/julab/DE/Home/home_node.html

Aktuelle Termine:

Auf Seite http://www.fz-juelich.de/termine finden Sie aktuelle Konferenzen und Veranstaltungen im und mit dem Forschungszentrum Jülich, unter anderem:

Summer School zu Brennstoffzellen und Wasserstoff

17. – 28. September, Heraklion
Das Forschungszentrum Jülich ist Mitorganisator der zweiten "Joint European Summer School for Fuel Cell and Hydrogen Technology". Auf Kreta bilden Festoxidbrennstoffzellen (SOFC, Solid Oxide Fuel Cell) einen Schwerpunkt dieser Summer School. SOFC haben gegenüber den meisten Niedertemperatur-Brennstoffzellen den Vorteil, dass sie nicht nur mit reinem Wasserstoff laufen, sondern zusätzlich Methan und Kohlenmonoxid als Kraftstoff verwenden können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Energiegewinnung aus Wasserstoff.

Mehr Informationen:
http://www.hysafe.org/SummerSchoolFCH2012

Jülicher Forscher bei der NRW Nano-Konferenz

18. – 19. September, Dortmund, Kongresszentrum Westfalenhallen
"Graphen", "Nanotechnologie für die Umwelttechnik", "Nanophotonik" sowie "Sicherheit" sind die Schwerpunkte der diesjährigen NRW Nano-Konferenz in Dortmund. Die Plenarvorträge am ersten Tag geben unter anderem Einblick in die Einsatzmöglichkeiten des Materials Graphen und dessen Herstellung. Dazu zählt auch der Vortrag von Prof. Andreas Offenhäusser vom Forschungszentrum Jülich: "Graphene Transistor Arrays for Recording Action Potentials from Electrogenic Cells." Prof. David DiVincenzo aus dem Forschungszentrum spricht zum Thema "Quantum Computation".

Mehr Informationen unter:
http://www.nmw.nrw.de/nanokonferenz/

Deutsche Neutronenstreutagung 2012

24. - 26. September, Bonn, Gustav-Stresemann-Institut
Im Mittelpunkt der Deutschen Neutronenstreutagung, die vom Jülich Centre for Neutron Science (JCNS) organisiert wird, stehen Beiträge der Neutronenforschung für die Entwicklung fortschrittlicher Materialien. Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus so unterschiedlichen Bereichen wie der Speicherung erneuerbarer Energien, der Entwicklung schneller und energiesparender Datenspeicher und der Krebstherapie mit Hilfe von Bio-Nano-Partikeln. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung liegt auf der Entwicklung von Neutronenstreuinstrumenten und Beiträgen zur Europäischen Spallationsquelle ESS.

Mehr Informationen unter:
www.fz-juelich.de/jcns/DN-2012/

International School on Energy Systems (ISES 2012)

1. – 5. Oktober, Kloster Seeon
Das Forschungszentrum Jülich gehört zu den Veranstaltern der diesjährigen International School in Energy Systems (ISES). Die einwöchige Tagung lädt junge Forscherinnen und Forscher auf den Gebieten Energietechnologie, Ökonomie und Politik ein, die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Energieversorgung zu diskutieren.

Mehr Informationen unter:
http://www.fz-juelich.de/iek/iek-ste/DE/ises_2012/_node.html

Informationstag Berufsausbildung

29. September, Forschungszentrum Jülich
Am diesjährigen Berufsinformationstag des Forschungszentrums öffnen die Ausbildungsstätten zwischen 10 und 16 Uhr Ihre Türen. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer können sich in dieser Zeit über das vielfältige Jülicher Ausbildungsangebot informieren. Das Forschungszentrum bietet im kommenden Jahr 115 Ausbildungsstellen in 23 Berufen an.

Weitere Informationen
https://www.fz-juelich.de/ausbildung

Mediathek

Jahresbericht 2011 jetzt als e-Book und pdf

Der Jahresbericht 2011 des Forschungszentrums Jülich ist jetzt als e-Book und pdf-Datei in der Mediathek erhältlich. Unter http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Presse/Publikationen/jahresberichte/_node.html kann er im bevorzugten Format heruntergeladen werden.

Link zu den Publikationen des Forschungszentrums:
http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Presse/Publikationen/_node.html

Pressekontakt: Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de


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