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Kurznachrichten Februar 2014

Zuwachs beim Jungen Kolleg

Prof. Janina Fels ist neues Mitglied des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Die Wissenschaftlerin ist seit 2012 Juniorprofessorin für Medizinische Akustik an der RWTH Aachen und forscht am Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns (INM-1).

Janina Fels untersucht die Wahrnehmung und Kommunikation in vielschichtigen akustischen Szenarien, zum Beispiel unter Lärmeinwirkung in Klassenräumen, in Restaurants oder in Großraumbüros. Das räumliche Hören und damit auch die Fähigkeit, Schallquellen zu lokalisieren und Quellen in neurologischen Prozessen zu trennen und zu verstehen, gehen auf das binaurale (zweiohrige) Hören zurück. Bei ihrer Arbeit im Jülicher Institut steht im Mittelpunkt, ob und wie man mithilfe von bildgebenden Verfahren wie Magnetenzephalografie (MEG) und funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT) sichtbar machen kann, wie das Gehirn die unterschiedlichen akustischen Signale im Raum verarbeitet. Die in Aachen und Jülich gewonnenen Erkenntnisse sollen wesentlich dazu beitragen, Hörgeräte zu verbessern. Im vergangenen Jahr wurde Fels mit dem Lothar-Cremer-Preis der Deutschen Gesellschaft für Akustik ausgezeichnet.

Das Junge Kolleg wurde im Jahre 2006 zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in NRW gegründet. Bis zu 30 herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen können für jeweils bis zu vier Jahre berufen werden. Sie erhalten ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro und nehmen am Akademie-Leben teil. Im vergangenen Jahr wurde Priv.-Doz. Svenja Caspers vom Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin in das Junge Kolleg aufgenommen.

Informationen zum Jungen Kolleg

Informationen zum Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns (INM-1)

Hohe Auszeichnung für Jülicher Neurobiologen

Prof. Dirk Feldmeyer vom Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Molekulare Organisation des Gehirns (INM-2), ist neues Mitglied des Wellcome Trust Peer Review College. Der Wissenschaftler leitet in Jülich die Arbeitsgruppe "Funktion neuraler Schaltkreise" und wird für vorerst drei Jahre als Gutachter für das Peer Review College arbeiten, dem rund 250 Wissenschaftler aus aller Welt angehören. Der Wellcome Trust, 1936 gegründet und mit Sitz in London, fördert international Gesundheitsforschung für Mensch und Tier. Allein in die biomedizinische Forschung werden im Jahr rund 490 Millionen Euro investiert. Ein Schwerpunkt liegt bei der Hirnforschung.

Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Molekulare Organisation des Gehirns (INM-2)

Wellcome Trust

Prof. Ulf-G. Meißner erhält "Beller Lectureship Award"

Prof. Ulf-G. Meißner, Direktor am Jülicher Institut für Kernphysik (IKP) und am Institute for Advanced Simulation (IAS), wurde mit dem diesjährigen "Beller Lectureship Award" ausgezeichnet. Die American Physical Society (APS) vergibt die Auszeichnung an herausragende Wissenschaftler, die nicht aus den USA kommen, und lädt sie damit zu ihren jährlichen Versammlungen im März und April ein. Der "Beller Lecutureship Award" wurde 1994 von Esther Hoffman Beller gestiftet. Meißner, der an der Uni Bonn lehrt, wird im April beim Treffen der APS in Savannah, Georgia, zum Thema "Quark mass variations of nuclear forces, BBN, and all that” sprechen.

Der Physiker beschäftigt sich mit der sogenannten starken Wechselwirkung, die die Atomkerne zusammenhält. Am Jülicher Institut für Kernphysik untersucht er, wie die Struktur von lebenswichtigen Elementen zustande kommt, und geht damit der elementaren Frage nach, wie zufällig die Entstehung von Leben auf der Erde ist.

Institut für Kernphysik (IKP)

Beitrag über Prof. Ulf-G. Meißner in der Mediathek ("Nahaufnahme Wissenschaft")

Aktuelle Termine

Unter http://www.fz-juelich.de/termine finden Sie aktuelle Konferenzen und Veranstaltungen im und mit dem Forschungszentrum Jülich, unter anderem:

HITEC lädt zum Science Slam in den Kulturbahnhof

20. März, 18 Uhr, Kulturbahnhof Jülich

In einem Science Slam stellen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihr Forschungsthema in einem kurzen, unterhaltsamen Vortrag vor. Beim ersten Science Slam von HITEC, der Graduiertenschule für Energie- und Klimaforschung, treten am Donnerstag, 20. März, im Jülicher Kulturbahnhof vier Slammer gegeneinander an – zwei Frauen und zwei Männer. Die Doktorandinnen und Doktoranden des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen haben jeweils zehn Minuten Zeit für ihre Vorträge, die zum Teil in englischer Sprache gehalten werden. Am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer als Sieger nach Hause geht. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Website von HITEC

Pressekontakt für die Kurznachrichten:
Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de


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