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Kurznachrichten Januar 2016

Jülicher Forscher zu Gast beim Bundespräsidenten

Hochtemperatur-Energiespeicher, mit denen sich regenerativ erzeugte Energie sinnvoll speichern lässt: Sie stehen im Zentrum des Jülicher Forschungsprojekts "MeMO" ("Elektrochemische Metall-Metalloxid-Hochtemperaturspeicher für zentrale und dezentrale stationäre Anwendungen"). Das Projekt erfährt in diesem Jahr eine besondere Anerkennung: Nach dem Urteil der Jury der "Woche der Umwelt" gehört es zu den innovativsten und besten Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekten und wird deshalb am 7. und 8. Juni im Park von Schloss Bellevue in Berlin ausgestellt. Zur "Woche der Umwelt" lädt Bundespräsident Joachim Gauck in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in seinen Berliner Amtssitz ein – 2016 zum fünften Mal. Erwartet werden mehrere Tausend Besucher aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Medien, denen sich rund 170 ausgewählte Projekte präsentieren.

Projekt "MeMO" auf der Website des Forschungszentrums

Pressemitteilung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur "Woche der Umwelt"

Website der "Woche der Umwelt"

Forscherteam entwickelt neuen Hirn-Scanner

Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert aus Mitteln ihres Validierungsfonds zukunftsweisende Technologien. In der aktuellen Förderphase wurde ein Projekt des Jülicher Instituts für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Physik der Medizinischen Bildgebung (INM-4) ausgewählt: Prof. N. Jon Shah, Dr. Christoph Lerche und ihr Forscherteam werden einen neuartigen Hirn-Scanner entwickeln. Dafür erhalten sie in den kommenden zweieinhalb Jahren im Rahmen eines vier Millionen Euro-Projektes zwei Millionen Euro. Die University of Monash in Melbourne, Australien, wird das INM-4 in diesem Projekt unterstützen und eine weitere Million Australische Dollar beisteuern.

Der geplante "Brain-PET 7T" ist eine Kombination aus Positronenemissionstomografie und Ultrahochfeld-Magnetresonanztomografie. Der Scanner soll eine weitaus detailliertere Analyse neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen und deren zugrundeliegenden metabolischen und strukturellen Verbindungen ermöglichen. Im Rahmen des geförderten Projektes soll nun ein Prototyp entwickelt und anschließend auf den Markt gebracht werden.

Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Physik der Medizinischen Bildgebung (INM-4)

Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft

Botschafterin der Photovoltaik

Prof. Jenny Nelson ist eine von zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland, die für ihre hervorragenden Forschungsleistungen einen "Helmholtz International Fellow Award" 2015 erhalten. Die Physikerin am Department of Physics des Imperial College London war vom Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Photovoltaik, vorgeschlagen worden. Jenny Nelson ist u. a. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Graduiertenschule HITEC – "Helmholtz Interdisciplinary Doctoral Training in Energy and Climate Research" – an der auch das Forschungszentrum beteiligt ist. Die Auszeichnung ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert und verbunden mit einer Einladung zu flexiblen Forschungsaufenthalten an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren.

Der Helmholtz International Fellow Award wurde erstmals im Jahr 2012 vergeben, mittlerweile haben 53 Persönlichkeiten die Auszeichnung erhalten. Die Fellows dienten dabei in ihrem Land als Botschafter für Kooperationen zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und dortigen Forschungseinrichtungen.

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Photovoltaik

Graduiertenschule HITEC

Informationen zu Prof. Jenny Nelson auf der Website des Imperial College London

Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft

Förderpreis für Svenja Caspers

Prof. Svenja Caspers vom Institut für Neurowissenschaften und Medizin des Forschungszentrums Jülich erhielt den Förderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf für Wissenschaft. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Caspers forscht in Jülich und am C. und O. Vogt-Institut für Hirnforschung der Universitätsklinik Düsseldorf zur Konnektivität im menschlichen Gehirn. In ihrer Habilitation beschäftigte sie sich insbesondere mit einem spezifischen Bereich des menschlichen Gehirns, den sogenannten unteren Scheitellappen, die an der Sprachverarbeitung, der Handlungskontrolle, der Aufmerksamkeit oder dem moralischen Entscheiden beteiligt sind. Bisher galt es jedoch als weitgehend unklar, welche Hirnareale dort existieren, wie sie in diese unterschiedlichen Funktionen involviert und wie sie mit anderen Hirnregionen verbunden sind – also die Frage der Konnektivität. Caspers untersucht speziell dieses Zusammenspiel von Struktur und Funktion: Ihre Arbeit führte zu dem ersten verlässlichen, multimodal-motivierten Modell des unteren Scheitellappens.

Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns (INM-1)

Pressemitteilung der Universitätsklinik Düsseldorf

Vielzitierte Wissenschaftler

Die Jülicher Wissenschaftler Prof. Simon B. Eickhoff, Prof. Björn Usadel, Prof. Rainer Waser und Prof. Martin Winter wurden in die Ausgabe 2015 der "Highly Cited Research"-Datenbank von Thomson Reuters aufgenommen. Die Datenbank des Medienunternehmens umfasst rund 3000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 22 Fachgebieten, deren Studien am häufigsten zitiert wurden. Die analysierte wissenschaftliche Literatur stammt aus einem Zeitraum von elf Jahren, für die Liste 2015 aus den Jahren 2003 bis 2013. In der Länderliste belegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland Platz drei, nach den USA und Großbritannien.

Die "Highly Cited Research"-Datenbank von Thomson Reuters

Ausgezeichnete Azubis aus dem Forschungszentrum

Drei ehemalige Auszubildende des Forschungszentrums gehören zu den besten ihres Jahrgangs in Nordrhein-Westfalen. Henning Rumpf und Markus Timmermanns (beide Fachkraft für Schutz und Sicherheit) sowie Marko Nonhoff (Ausbildung zum Physiklaborant und Bachelor of Engineering im Physikingenieurwesen an der FH Aachen) zeigten in ihren Abschlussprüfungen überragende Leistungen. Die Industrie- und Handelskammer zeichnete sie zusammen mit rund 200 weiteren Azubis bei der Landesbestenehrung 2015 in Oberhausen aus.

Informationen zu Praktika und zur Ausbildung im Forschungszentrum

Pressemitteilung der IHK Aachen

Medien

Neuer Film zum Projekt "ManureEcoMine"

Jährlich fallen in Europa 1,27 Milliarden Tonnen Gülle an – das entspricht 500.000 Olympia-Schwimmbecken. Wie diese Gülle als Rohstoff zur nachhaltigen Düngerproduktion genutzt werden kann, ist das Ziel des EU-Forschungsprojekts "ManureEcoMine". Auch Jülicher Pflanzenforscher sind an dem Projekt beteiligt. Ein neuer Film stellt jetzt die Forschung sowie die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor. Dr. Nicolai David Jablonowski betreut den Jülicher Anteil an "ManureEcoMine".

Website von "ManureEcoMine"

Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Pflanzenwissenschaften (IBG-2)

Neues Jülicher Blogportal

Wie spannend die Jülicher Forschung sein kann, zeigen Wissenschaftler, Doktoranden und Mitarbeiter des Forschungszentrums in einem neuen Blogportal. In den "Jülich Blogs" berichten sie live von Klimakampagnen in eisigen Höhen oder tauchen tief in das Thema Supercomputing ab. Die Einträge sind begeistert und aus erster Hand und ermöglichen einen persönlichen Zugang zur Jülicher Forschung.

Jülicher BlogsCopyright: Forschungszentrum Jülich

Die Jülich Blogs im Netz

Aktuelle Termine

Auf Seite http://www.fz-juelich.de/termine finden Sie aktuelle Konferenzen und Veranstaltungen im und mit dem Forschungs­zentrum Jülich, unter anderem:

Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung

18. Februar, 19 Uhr, Science College Overbach
"Big Brains": Unter diesem Titel stellt die Jülicher Hirnforscherin Prof. Katrin Amunts am Donnerstag, 18. Februar, um 19 Uhr im Science College Overbach Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Amunts ist Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin des Forschungszentrums und leitet das C. und O. Vogt-Institut für Hirnforschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Im vergangenen Jahr wurde sie In einem Artikel des Portals "Business Insider" als eine von "50 wegweisenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die unser Weltbild verändern" aufgelistet. In ihrem Vortrag geht es unter anderem um das Jülicher Projekt "BigBrain": ein einzigartiges, extrem hoch aufgelöstes 3D-Modell eines menschlichen Gehirns.

Der Vortrag wird vom Verein der Freunde und Förderer des Forschungszentrums e.V. und dem Science College Overbach organisiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Weitere Informationen

Haus Overbach

Regionalwettbewerb "Jugend forscht"

16. Februar, Forschungszentrum Jülich, Foyer und Großer Hörsaal
Auch 2016 ist das Forschungszentrum Jülich wieder als Ausrichter des Regionalwettbewerbes für die Region Aachen und Umgebung dabei. Am Dienstag, 16. Februar 2016, kann die Öffentlichkeit ab 14:30 Uhr die Wettbewerbsarbeiten besichtigen.

Jugend forscht /Schüler experimentieren ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist es, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren.

Mehr Informationen

Pressekontakt

Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de

Sie erhalten diese E-Mail als Serviceangebot des Forschungszentrums Jülich. Falls Sie zukünftig keine weiteren Informationen wünschen, antworten Sie bitte auf diese E-Mail mit dem Betreff "abbestellen".


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