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Kurznachrichten Juni 2016

Preis für Jülicher Atmosphärenforscherin

Mit dem 2. Forschungspreis des Geoverbundes ABC/J wird in diesem Jahr Dr. Charlotte Hoppe ausgezeichnet. Die Wissenschaftlerin vom Jülicher Institut für Troposphärenforschung erhält den mit 750 Euro dotierten Preis im Rahmen des Sommerfestes des Geoverbunds am 17. Juni in Bonn.

Der Geoverbund verleiht die Auszeichnung seit 2011 für herausragende, innovative und interdisziplinäre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Geowissenschaften. Die Jülicher Nachwuchsforscherin erhält den Preis für ihre Studie "A Lagrangian transport core for the simulation of stratospheric trace species in a Chemistry Climate Model", die sie am Jülicher Institut für Stratosphärenforschung erstellte. Darin baut sie ein neuartiges Transportschema für atmosphärische Spurengase in ein Chemie-Klima-Modell ein, bei dem die Datenpunkte nicht auf einem festen Modellgitter liegen, sondern sich frei im Raum bewegen können. Stratosphärische Phänomene wie das Ozonloch können so im Klimamodell genauer dargestellt werden. Das ermöglicht verbesserte Klimaprognosen.

Der Geoverbund ABC/J ist das Netzwerk der Geowissenschaften in der Region Aachen-Bonn-Köln-Jülich. Unter seinem Dach kooperieren die geowissenschaftlichen Institute der RWTH Aachen, der Universitäten Bonn und zu Köln sowie des Forschungszentrums Jülich.

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Troposphäre (IEK-8)

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Stratosphäre (IEK-7)

Geoverbund ABC/J

"Jugend forscht": Marius Ziemke auch im Finale erfolgreich

Marius Ziemke gehörte schon beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" im Forschungszentrum Jülich zu den Siegern. Auch beim Bundesfinale in Paderborn Ende Mai war der 18-jährige Schüler vom Städtischen Gymnasium Herzogenrath erfolgreich und holte sich im Bereich Arbeitswelt den vierten Preis.

Der Jungforscher setzt in seinem Projekt auf eine Datenbrille, um die Wege von Mitarbeitern in den Logistikzentren großer Versandhändler zu optimieren, Fehler zu vermeiden sowie unübersichtliche Listen und unhandliche Scanner überflüssig zu machen. Die Brille ist per WLAN mit einem Server verbunden und liefert dem sogenannten Picker – das ist der Mitarbeiter, der die bestellte Ware zusammenstellt – stets aktualisierte Arbeitsaufträge. Der Picker muss nur noch auf den Barcode blicken, um die Ware zu verbuchen – und hat damit zum Arbeiten beide Hände frei.

Pressemitteilung von "Jugend forscht" zum Finale in Paderborn

Pressemitteilung des Forschungszentrums zum Regionalwettbewerb

Höchstleistungsrechnen für bessere Einspritzsysteme

Seit 2012 nutzen Wissenschaftler der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich Anteile der Aachener und Jülicher Hoch- und Höchstleistungsrechner für interdisziplinäre Forschungsprojekte. Mithilfe dieser sogenannten JARA-HPC Partition entstand auch das Projekt "Detailed Investigation of Liquid Sheet Breakup", das Prof. Heinz Pitsch vom Institut für Technische Verbrennung der RWTH Aachen vom 19. bis 23. Juni am Stand von JARA-HPC auf der ISC High Performance-Konferenz in Frankfurt am Main vorstellt.

Dieseleinspritzsysteme sind ein Beispiel dafür, wie flüssige Brennstoffe zerstäubt werden können. Eine genaue Kenntnis dieses Prozesses könnte das Design und die Leistung von Verbrennungsmotoren deutlich verbessern und zu weniger Emissionen und Schadstoffen führen. Dazu sind präzise Simulationen des Einspritzstrahls nötig. Am Stand wird eine entsprechende Visualisierung gezeigt, die im Rahmen des Projekts entstand.

Weitere Infos zum Projekt und zu JARA-HPC

Effzett: Jetzt auch im Flieger und in Hotels

Das Jülicher Forschungsmagazin "effzett" hilft seit Mai 2016, den Flug oder das Warten am Flughafen zu verkürzen. Reisende, etwa von Lufthansa, Air Berlin oder Austrian Airlines, können sich die "effzett" als pdf-Datei kostenlos aus deren Zeitschriftenangebot herunterladen. Auch verschiedene Hotels in Deutschland bieten ihren Gästen das Magazin zum Download an, etwa die Ketten Maritim, Marriott oder Steigenberger.

Die "effzett" gibt unterhaltsam und allgemeinverständlich Einblick in die Jülicher Forschung. Im November prämierte die Jury des "International Corporate Media Award" das Magazin mit einem Award of Excellence. Die Publikation erscheint dreimal im Jahr. Neben der pdf-Ausgabe erscheint sie gedruckt, als ePaper und als App für Android-Tablets und iPads. Die digitalen Fassungen gibt es auch in englischer Sprache.

Die effzett in der Mediathek

Aktuelle Termine:

Auf Seite http://www.fz-juelich.de/termine finden Sie aktuelle Konferenzen und Veranstaltungen im und mit dem Forschungs­zentrum Jülich, unter anderem:

"Falling Walls Lab" im Forschungszentrum

4. Juli, 10 bis 13.15 Uhr, Forschungszentrum Jülich, Auditorium
17 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treten am Montag, 4. Juli, beim zweiten "Falling Walls Lab" des Forschungszentrums Jülich im Großen Hörsaal an. Sie haben jeweils drei Minuten Zeit, um eine Jury aus Wissenschaft, Medien und Berufsverbänden von ihren neuen Denkansätzen und bahnbrechenden Forschungsprojekten zur Lösung globaler Probleme zu überzeugen. Die drei Besten treten mit ihren ungewöhnlichen Ideen beim Finale am 8. November in Berlin an und können einen Tag später an der "Falling Walls Conference" teilnehmen.

Die Veranstaltung ist in englischer Sprache. Wer als Zuschauer beim "Falling Walls Lab Jülich" dabei sein will, kann sich noch bis Montag, 27. Juni, anmelden.

Website zum Jülicher "Falling Walls Lab"

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de


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