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Kurznachrichten April 2017

Kommunikationspreis für Nachwuchswissenschaftler

Auf dem Jahressymposium der Graduiertenschule HITEC Ende März erhielten drei Doktoranden für die anschauliche Darstellung ihrer Arbeiten den „HITEC Communicator Award“. Andrew Paolo Cadiz Bedini belegte den mit 1.500 Euro dotierten ersten Platz. Er überzeugte die HITEC-Jury mit seinem Vortrag über ein Verfahren, das für die Herstellung von Bauelementen für die Energiegewinnung und -speicherung relevant ist, wie beispielsweise für Solarzellen und Lithium-Ionen-Batterien. Bedini forscht am Institut für Energie- und Klimaforschung im Bereich für Photovoltaik.

Den zweiten Platz (1.000 Euro) belegte Anja Costa für ihren Vortrag zur Atmosphärenforschung. Die Wissenschaftlerin vom Institutsbereich für Stratosphäre erläuterte, wie Flugzeugmessungen darüber Aufschluss geben, wie sich die Vereisung von Wolken in Arktis, Mittelbreiten und Tropen unterscheidet. Auf den dritten Platz (500 Euro) kam Marie Guin mit ihrem Beitrag zur Batterieforschung. Sie stellte ihre Arbeiten zur Eignung von keramischen Materialien mit hoher Leitfähigkeit von Natriumionen zur Verwendung in Festkörperbatterien vor.

HITEC steht für „Helmholtz Interdisciplinary Doctoral Training in Energy and Climate Research”. Die Helmholtz-Graduiertenschule des Forschungszentrums Jülich und denr fünf Partneruniversitäten Aachen, Bochum, Düsseldorf, Köln und Wuppertal wurde 2011 gegründet.

Website von HITEC

Fachmeldungen

Ein neuer Blick auf den Ursprung des Magnetismus

Wie verhält sich ein Ferromagnet beim Übergang in den paramagnetischen Zustand? Die Antwort auf diese Frage ist entscheidend für das Verständnis der quantenmechanischen Ursachen des Magnetismus – und zeigt vielleicht auch einen Weg zu schnelleren Datenspeichern. Mithilfe einer neuartigen Messtechnik ist es nun einem deutsch-amerikanischen Forscherteam gelungen, diese Frage neu zu beantworten.

Vollständige Fachmeldung

Synchronisationseffekte in der Quantenwelt

Ein deutsch-italienisches Forscher-Team unter Führung des Physikers Dirk Witthaut vom Forschungszentrum Jülich konnte einen direkten Zusammenhang zwischen klassischer Synchronisation und Quantenverschränkung nachweisen. Die Wissenschaftler untersuchten eine bestimmte Art von gekoppelten Quantensystemen, die in Experimenten mit Bose-Einstein-Kondensaten realisiert werden können. Dabei kombinierten sie die klassische Theorie der Synchronisation mit Simulationen von Quantendynamik – und konnten zeigen, dass klassische Synchronisation das Entstehen von verschränkten Quantenzuständen vorhersagt. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Vollständige Fachmeldung

Die Fachmeldungen auf der Website des Forschungszentrums Jülich

Aktuelle Termine

Auf Seite http://www.fz-juelich.de/termine finden Sie aktuelle Konferenzen und Veranstaltungen im und mit dem Forschungs­zentrum Jülich, unter anderem:

Exkursion ins Forschungszentrum

4. Mai, 13 bis ca. 17.15 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung „The Appearance of That Which Cannot Be Seen“ von Armin Linke im Ludwig Forum Aachen bieten das Museum und das Forschungszentrum Jülich einen Ausflug zur Jülicher Klimaforschung an: Nach einer Führung durch die Ausstellung im Ludwig Forum geht es mit dem Bus ins Forschungszentrum. Dort wird unter anderem die Atmosphärensimulationskammer SAPHIR zu sehen sein. Außerdem werden die Teilnehmer GLORIA besichtigen. Die neuartige Infrarot-Kamera für die Atmosphärenforschung kommt auf Flugzeugen zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe beobachten Wissenschaftler klimarelevante Gase und atmosphärische Bewegungen mit bisher unerreichter Genauigkeit. Diese Messungen sollen zu wesentlich verbesserten Klimamodellen beitragen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze im Bus begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung:
Karl-Heinz Jeiter,
Tel.: 0241-1807-115
E-Mail: karl.heinz.jeiter@mail.aachen.de

Jülicher Kolloquium zu Mobilitätssystemen im 21. Jahrhundert

8. Mai, Forschungszentrum Jülich, Großer Hörsaal der ZB
Die Zukunft der Mobilität ist das Thema des Vortrags von Wolfgang Müller-Pietralla im Rahmen des Jülicher Kolloquiums zu Mobilitätssystemen des 21. Jahrhunderts. Müller-Pietralla ist Leiter Zukunftsforschung und Trendtransfer bei der Volkswagen AG. Der Eintritt ist frei; der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.

Mehr Informationen zu der Veranstaltung

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de


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