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Kurznachrichten Dezember 2017

Hirnforscher wollen weltweit enger zusammenarbeiten

Großprojekte der Hirnforschung in aller Welt – darunter das europäische Human Brain Project – sollen in Zukunft enger vernetzt werden. Bei einem Treffen in Canberra Anfang Dezember brachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die "International Brain Initiative" (IBI) auf den Weg. Ziel ist es, die Erkenntnisse der Projekte in Australien, den USA, Korea, Japan und Europa zu bündeln, um die Hirnforschung schneller voranzubringen und ihre Ziele abzustecken. Ein wichtiger Punkt der Erklärung ist die Verpflichtung, sich dabei von ethischen Grundsätzen leiten zu lassen. Prof. Katrin Amunts, Direktorin des Jülicher Instituts für Neurowissenschaften und Medizin sowie des Düsseldorfer C. u. O. Vogt-Instituts für Hirnforschung, begrüßt die Initiative: "Um die Komplexität des Gehirns zu entschlüsseln und zu verstehen, müssen wir die Forschung weltweit besser koordinieren und enger kooperieren", so Amunts, die auch die wissenschaftliche Leiterin des Human Brain Project ist.

Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Bereich Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns (INM-1)

Webseite des Human Brain Project (HBP)

Preise und Auszeichnungen

Deutschlands beste MATSE kommt aus dem Forschungszentrum

Sie ist spitze: Svenja Schmidt, ehemalige Auszubildende im Jülich Supercomputing Centre (JSC), hat ihre Abschlussprüfung zur Mathematisch-technischen Softwareentwicklerin (MATSE) im Winter 2016/2017 als beste deutsche Prüfungsteilnehmerin bestanden. Anfang Dezember wurde sie bei der nationalen Bestenehrung der IHK-Berufe in Berlin ausgezeichnet. Svenja Schmidt ist nach wie vor am JSC beschäftigt und arbeitet in Teilzeit in der Abteilung Civil Security and Traffic in der Gruppe "Pedestrian Dynamics, Experiments and Analysis" von Dr. Maik Boltes. Parallel dazu absolviert sie in den nächsten zwei Jahren ihr Masterstudium in Technomathematik an der Fachhochschule Aachen.

Insgesamt zeichnete der Industrie- und Handelskammertag (DIHK) 213 Top-Azubis aus. Sie hatten sich unter mehr als 300.000 Auszubildenden durchgesetzt, die 2017 ihre IHK-Abschlussprüfung ablegten. Im Vergleich der Bundesländer kam NRW mit 44 Erstplatzierten nach Bayern (51) auf Platz zwei.

Informationen zum Ausbildungsberuf MATSE

Jülich Supercomputing Centre (JSC)

Jülicher Alzheimer-Forscher überzeugen im Gründerwettbewerb

Die Priavoid GmbH gehört mit ihrer Geschäftsidee zu den Gewinnern der ersten Runde des diesjährigen Businessplan-Wettbewerbs von Science4Life. Das Unternehmen, eine Ausgründung aus dem Jülicher Institute of Complex Systems, Bereich Strukturbiochemie, und aus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf überzeugte mit seinem Konzept für eine neuartige Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Zentralnervensystems. Dabei stehen neurologische Erkrankungen im Fokus, die von fehlgefalteten und verklumpten Proteinen verursacht werden. So will Priavoid einen Wirkstoffkandidaten zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit weiterentwickeln, der bereits alle erforderlichen präklinischen Sicherheits- und Toxizitätstests absolviert hat und nun vor einer Zulassung für die "Klinische Phase-I" steht.

Science4Life ist eine Gründerinitiative, die deutschlandweit und kostenfrei Beratung, Betreuung und Weiterbildung von jungen Unternehmen in den Branchen Life Sciences, Chemie und Energie anbietet. Initiatoren und Sponsoren sind die Hessische Landesregierung und das Gesundheitsunternehmen Sanofi.

Institute of Complex Systems, Bereich Strukturbiochemie (ICS-6)

Jülicher Forschung zur Alzheimerschen Demenz

Webseite von Priavoid

Pressemitteilung von Science4Life

Drei preisgekrönte Dissertationen

Die Landesregierung NRW prämierte Ende November drei Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, die am Institut für Energie- und Klimaforschung des Forschungszentrums Jülich entstanden: Dr. Cornelius M. Berger, Dr. Martin Robinius und Dr. Felix Urbain erhielten für ihre Dissertationen den diesjährigen "Forschungspreis Wasserstoff.NRW". Der Preis wurde beim Jahrestreffen des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität (NBWE) verliehen. Diese Einrichtung der EnergieAgentur.NRW unterstützt die Entwicklung neuer Technologien für Verkehr und Energieversorgung.

Urbain erhielt in diesem Jahr bereits den Exzellenzpreis des Forschungszentrums Jülich. Er entwickelte zusammen mit anderen Wissenschaftlern eine Mehrfachstapelsolarzelle aus Silizium, die Wasserstoff nach dem Prinzip der "künstlichen Photosynthese" direkt mit Sonnenlicht erzeugt – und die sich vergleichsweise kostengünstig produzieren lässt. Inzwischen forscht der Physiker am Instituto de Investigación en Energía de Cataluña (IREC) in Barcelona.

Ein Überblick über die Jülicher Energie- und Klimaforschung

Pressemitteilung zum Jülicher Exzellenzpreis 2017 (26. Juni 2017)

Forschungszentrum holt einen Hauptpreis im Wettbewerb "mobil gewinnt"

Beim Bundeswettbewerb "mobil gewinnt" errang das Forschungszentrum Jülich einen Hauptpreis in der Kategorie öffentlich-private Kooperationen. Mit der Initiative suchen das Bundesverkehrsministerium (BMVI) und das Bundesumweltministerium (BMUB) die kreativsten Ideen für einen besseren und umweltschonenderen Berufsverkehr. Das Forschungszentrum und seine Kooperationspartner – smartCommuter, ein Projekt von Doktoranden der TU München, sowie die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) – überzeugten mit dem Plan, für Mitarbeiter für Mitarbeiter einen On-Demand-Pendlerservice mit mobilem Co-Working Space bereitzustellen. Die intelligent gerouteten Kleinbusse sollen als Teil des ÖPNV-Angebots mit vollwertigen Arbeitsplätzen und W-LAN ausgestattet und per App buchbar sein. Ein Hauptpreis im Wettbewerb ist mit 2.000 Euro dotiert, daneben erhalten alle Preisträger die Chance auf eine Förderung durch das BMVI.

Webseite der Stabsstelle Zukunftscampus des Forschungszentrums Jülich

Pressemitteilung von "mobil gewinnt" (13. Dezember 2017): "Neue Wege für Pendler: Arbeitgeber setzen auf nachhaltige Mobilität"

Doppelter Erfolg für Jülicher Publikationen

Die Jury des "International Corporate Media Award" hat auch in diesem Jahr das multimediale Magazin "effzett" des Forschungszentrums Jülich ausgezeichnet. Für die Ausgabe 02/2017 mit der Titelgeschichte zum Vertrauen in die Wissenschaft gab es einen "Award of Excellence". Diese Auszeichnung erhielt auch der Jahresbericht, in dem das Forschungszentrum seine Aktivitäten dokumentiert.

Die jüngst erschienene Ausgabe der "effzett" stellt "Jülicher Meisterwerke" in den Mittelpunkt. Dahinter stecken die ausgeklügelten, einzigartigen Instrumente, die Ingenieure und Techniker in Jülicher Werkstätten entwerfen und bauen.

Aktuelle Ausgabe

Die Jahresberichte des Forschungszentrums

Internationales

Dänischer Hydrogeologe erhält "International Fellow Award"

Prof. Karsten Jensen von der Universität Kopenhagen ist einer von fünf Wissenschaftlern, die im Dezember von der Helmholtz-Gemeinschaft mit dem "International Fellow Award" ausgezeichnet wurden. Das Jülicher Institut für Agrosphärenforschung hatte den Hydrogeologen nominiert. Der Wissenschaftler modelliert Wasser- und Energiekreisläufe im Boden in Bereichen von wenigen Zentimetern bis zu vielen Kilometern. Seit 2008 ist Jensen Mitglied des TERENO Advisory Boards. TERENO ist ein vom Institut für Agrosphärenforschung geleitetes Projekt, in dem großräumige Beobachtungsplattformen zur Untersuchung der Folgen des globalen Wandels in Ökosystemen des Bodens eingesetzt werden.

Der "International Fellow Award" wird international an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in außergewöhnlicher Weise auf Forschungsgebieten hervorgetan haben, die für die Helmholtz-Gemeinschaft zentral sind. Er ist mit 20.000 Euro dotiert; die Preisträger erhalten außerdem die Möglichkeit, an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren zu forschen.

Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Agrosphäre (IBG-3)

Informationen zu TERENO

Aktuelle Termine:

Auf Seite http://www.fz-juelich.de/termine finden Sie aktuelle Konferenzen und Veranstaltungen im und mit dem Forschungszentrum Jülich, unter anderem:

Regionalwettbewerb Jugend forscht 2018

7. Februar 2018, Foyer und Großer Hörsaal des Forschungszentrums Jülich
Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Auch 2018 ist das Forschungszentrum Jülich wieder als Ausrichter des Wettbewerbs für die Region Aachen und Umgebung dabei. Am Mittwoch, den 7. Februar 2018, kann die Öffentlichkeit ab 14.30 Uhr die Wettbewerbsarbeiten besichtigen.

Mehr Informationen zu Jugend forscht

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de


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