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Kurznachrichten Februar 2018

Mit "NanoBat" zu verbesserten Batterie-Materialien

"NanoBat – Nanostrukturierte Batteriematerialien" ist der Titel eines neuen Forschungsprojekts, bei dem in den kommenden drei Jahren verbesserte Materialien für Batterien entwickelt werden sollen. Federführend ist das MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster, beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt mit knapp drei Millionen Euro.

Lithium-Ionen Batterien sind die Schlüsseltechnologie für Elektromobilität und stationäre Energiespeicherung. Gefordert sind dabei Batterien mit möglichst hoher Energiedichte, Effizienz und Lebensdauer. Im Rahmen von NanoBat sollen Komponenten und Fertigungsprozesse zur Herstellung verbesserter Batterien entwickelt werden. Konkret geht es um Techniken zur Herstellung hochstabiler funktionaler und gleichzeitig ultradünner Beschichtungen von Anoden- und Kathodenmaterialien, die die Oberflächeneigenschaften der Aktivmaterialien optimieren und deren elektrochemische Eigenschaften entscheidend verbessern.

MEET und das Helmholtz-Institut Münster des Forschungszentrums Jülich gehören zu den Ausrichtern der Tagung "Advanced Battery Power – Kraftwerk Batterie" am 10. und 11. April in Münster. Expertinnen und Experten aus der Batterieforschung und -entwicklung stellen den Stand der Forschung vor und diskutieren Anwendungsfelder, innovative Materialien und neuartige Batteriesysteme.

MEET Batterieforschungszentrum

Institut für Energie- und Klimaforschung, Helmholtz-Institut Münster - Ionics in Energy Storage (IEK-12 / HI MS)

Informationen zur Tagung "Kraftwerk Batterie"

Jülicher Expertise für ESA-Satellitenmission

Prof. Martin Riese, Direktor des Jülicher Instituts für Stratosphärenforschung, wurde von der europäischen Raumfahrtbehörde ESA in die Mission Advisory Group der Satellitenmission FORUM berufen. FORUM ist einer von zwei verbliebenen Kandidaten für die neunte Earth Explorer Mission der ESA.

"Im Rahmen von FORUM soll erstmals die in den Weltraum abgestrahlte kühlende Infrarotstrahlung, die unter anderem von Wasserdampf und Zirruswolken beeinflusst wird, vollständig spektral vermessen werden", so Martin Riese. "Diese Benchmark-Messungen würden unser Verständnis des Treibhauseffekts und seiner Verstärkungsmechanismen verbessern und somit die Unsicherheiten von Klimaprognosen weiter begrenzen." Die Messungen sollen damit auch zu Bewertungen des Klimawandels beitragen, die eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen darstellen.

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Stratosphäre (IEK-7)

ESA über FORUM

Neues System zur Positionsbestimmung

Von der Fußgängernavigation in Gebäuden bis zur Bewegungsanalyse im Sport, der neurologischen Diagnostik und Rehabilitation reichen die möglichen Anwendungen eines neuen skalierbaren Systems, das am Jülicher Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik zusammen mit Industriepartnern entwickelt wird. Ermöglicht werden sollen mit dem System hochgenaue Positions- und Bewegungsbestimmung in Echtzeit von im Prinzip beliebig vielen mobilen Einheiten. Das nun gestartete Projekt "Indoor Positioning System for Movement Analysis" (IPS) wird mit 1,8 Mio. Euro aus dem Helmholtz-Validierungsfonds gefördert.

Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik, Bereich Systeme der Elektronik (ZEA-2)

Video zum IPS-Projekt

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Tel. 02461 61-1841, e.zeiss@fz-juelich.de