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10th Jülich Lecture: "Neuronal dynamics in the cerebral cortex"

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer ist Director emeritus am Max Planck Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Gründungsdirektor sowohl des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), als auch des Ernst Strüngmann Institute (ESI) for Neuroscience in Cooperation with Max Planck Society.

In der 10. Jülich Lecture im Oktober 2015 zeigte Prof. Wolf Singer jüngste Entdeckungen zur Organisation des Großhirnrinden-Konnektoms auf und erläuterte, wie diese die konventionelle Vorstellung der Informationsverarbeitung in der Großhirnrinde an ihre Grenzen führt. Hierbei berücksichtigt er neueste Daten zur Dynamik neuronaler Wechselwirkungen.

Diese neuen Erkenntnisse rechtfertigen es, das Gehirn als ein komplexes, selbstorganisiertes System mit nichtlinearer Dynamik zu betrachten, in dem die Prinzipien der verteilten, parallelen Datenverarbeitung gleichzeitig mit solchen der seriellen Informationsverarbeitung in hochgradig vernetzten Systemen vorherrschen.

Die beobachtete Dynamik deutet auf die Fähigkeit kortikaler Netzwerke hin, einen extrem hochdimensionalen Zustandsraum zu schaffen, in dem große Mengen an evolutionär und ontogenetisch erworbenen Informationen gleichzeitig bestehen und für schnelle, parallele Suchvorgänge abgerufen werden können.

Der Vortrag wurde auf englisch gehalten.

Länge: 1 h 19 min

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