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Das erste Jülicher ScienceTweetup

Social Media-Tour am Tag der Neugier 2013

Über 20.000 Besucher erlebten am 29. September im Forschungszentrum Jülich Wissenschaft hautnah. Unter den Besuchern des Tags der Neugier waren in diesem Jahr erstmals auch zehn wissenschaftsinteressierte Blogger und Nutzer von Social Media-Plattformen. In einem sogenannten Tweetup besuchten sie abseits des regulären Programms vier Jülicher Forschungshighlights und teilten ihre Eindrücke über soziale Netzwerke live mit ihren Online-Kontakten.

Die Tweetup-Teilnehmer hatten sich im Vorfeld auf einen von zehn Plätzen beworben und waren am Tag der Neugier aus ganz NRW angereist. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch den Vorstandsvorsitzenden Prof. Achim Bachem starteten sie ihre Tweetup-Tour durch das Forschungszentrum.

Auf dem Programm standen vier Jülicher Forschungs-Hilights der Superlative:

  • Die Tour startete mit einer Besichtigung des Hochleistungsrechners JUQUEEN. In der Rechnerhalle des Jülich Supercomputing Centre (JSC) sahen die Blogger Europas leistungsstärksten Supercomputer aus nächster Nähe.
  • Weiter ging es zum Ernst Ruska-Centrum (ER-C) und damit zu PICO, einem Transmissionselektronenmikroskop mit einer Rekordauflösung von 50 Pikometern (50 Milliardstel Millimetern).
  • Mit der Helmholtz Nanoelectronic Facility (HNF) besuchten die Tweetup-Teilnehmer am Nachmittag einen der reinsten Räume auf diesem Kontinent. In absolut staubfreien Laboren werden in der HNF Materialien auf kleinsten Skalen bearbeitet.
  • Die letzte Station führte die Blogger in das Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-9). Neben reichlich Informationen zu neuen Energiespeichern wartete hier eines der schnellsten Elektroautos der Welt, der Tesla Roadster.

Zum Abschluss pflanzten die Tweetup-Teilnehmer auf dem Gelände des Forschungszentrums einen Apfelbaum und übernahmen die Baumpatenschaft. Mit Spaten und Gießkanne halfen die Blogger so, den diesjährigen Tag der Neugier mit dem Motto "Zukunftscampus" aktiv mitzugestalten.

ScienceTweetup – ein junges Format der Wissenschaftskommunikation

Als Baumpaten gestalteten die Twitterer den "Zukunftscampus" in Jülich mit. Als Baumpaten gestalteten die Twitterer den "Zukunftscampus" in Jülich aktiv mit.
Quelle: Helmholtz-Gemeinschaft

Das Wort Tweetup setzt sich zusammen aus dem Kurznachrichtendienst Twitter und einem Meetup, der amerikanischen Bezeichnung für ein Treffen.

Während sich dieses Format in der Raumfahrt bereits etabliert hat, nutzen es zunehmend auch andere Wissenschaften. Im Juni lud die Helmholtz-Gemeinschaft etwa zu einem Tweetup an den Forschungscampus Berlin-Adlershof ein. Auf das ScienceTweetup im Forschungszentrum Jülich folgen weitere Veranstaltungen, etwa beim Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg oder beim GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Mehr Informationen

Bilder vom Jülicher ScienceTweetup
Tweets vom Jülicher ScienceTweetup
Information zum nächsten ScienceTweetup

Berichte von Teilnehmern

Live-Blog vom ScienceTweetup im FZ Jülich
Teil 1: ScienceTweetup im Forschungszentrum Jülich startet
Teil 2: Ernst Ruska-Centre mit dem Elektronenmikroskop PICO
Teil 3: Helmholtz Nanoelectronic Facility (HNF) #Elektromobilität
Nach dem ScienceTweetup ist vor dem ScienceTweetup
Rocket science in Julich
Fotos vom ScienceTweetup

Ansprechpartner

Marcel Bülow
Tel.: 02461 61-9008
E-Mail: m.buelow@fz-juelich.de


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