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Ergebnisse Physikolympiade 29. März 2008
Forschungszentrum Jülich

Alle 15 Teilnehmer der Endausscheidung der diesjährigen Internationalen Physikolympiade haben sich sehr gut geschlagen. Vier Tage lang haben sie sich den kniffligen Aufgaben gestellt, die auch Jülicher Physiker für sie vorbereitet haben. So ging es beim experimentieren darum, dass Verhalten eines von Strom durchflossenen Drahtes im Innern eines ebenfalls von Strom durchflossenen Hohlzylinder zu erforschen. Die Wettbewerbsleitung lag beim Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel.

In den theoretischen Aufgaben ging man den Fragen nach, wieso der Nachthimmel eigentlich schwarz ist, wie Lawinen sich bewegen, wie heiß die Sonnenoberfläche ist und welcher Strom in Zellen fließt. Verblüffend einfach, aber nur scheinbar trivial war die Frage, die Nobelpreisträger Peter Grünberg den Schülern stellte: Wohin rollt eine Garnrolle, wenn man an dem Faden zieht? Nach einigem Grübeln konnten die jungen Physiker zeigen, dass es entscheidend auf den Zugwinkel (gegenüber der Horizontalen) ankommt, ob die Garnrolle mitrollt, wegrollt oder ohne zu rollen mitgeschleift wird.

Die 5 Plätze im Team Deutschland bei der internationalen Physikolympiade Ende Juli in Vietnam werden eingenommen von:

  1. Martin Lüders, Cottbus
  2. Georg Schröter, Dresden
  3. Chang Liu, Ehingen
  4. Pavel Zorin, Hechingen
  5. Jessica Fintzen, Quickborn

Die beiden Gewinner des Sonderpreises, eines zweiwöchigen Forschungspraktikums im Forschungszentrum Jülich, sind:

  • Michael Höning, Worms
  • Martin Krebs, Bad Kissingen

Das Forschungszentrum Jülich bedankt sich bei allen 15 Teilnehmern für ihre tollen Leistungen in der Endausscheidung und wünscht dem Team Deutschland in Vietnam viel Erfolg.

Ansprechpartner:

Karl Sobotta und Andrea Borch,
Tel. 02461 61-1428,
E-Mail:


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